Wolfgang Gurlitt. Zauberprinz

Kunsthändler – Sammler

Lentos Kunstmuseum Linz
3.10.2019-19.1.2020

Ernst-Koref-Promenade 1
4020 Linz

www.lentos.at

Di-Mi, Fr-So 10-18 Uhr
Do 10-21 Uhr

Der schil­lern­de Kunst­händ­ler Wolf­gang Gurlitt war wäh­rend der Zeit des Natio­nal­sozia­lis­mus in den Handel mit be­schlag­nahm­ter Kunst in­vol­viert: Lovis Corinth, Oskar Koko­schka, Alfred Kubin, Jeanne Mammen, Max Pech­stein, Egon Schiele u.a.

Corinth
Lovis Corinth, Bildnis Wolfgang Gurlitt, 1917
Laserstein
Lotte Laserstein, Russisches Mädchen mit Puderdose, 1928
Schiele
Egon Schiele, Blinde Mutter, 1914
Mammen
Jeanne Mammen, Aschermittwoch, 1926
Wolfgang Gurlitt. Zauberprinz :: Ausstellung
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Leben und Wirken des Kunsthändlers Wolfgang Gurlitt (1888-1965) und die Anfänge des LENTOS Kunstmuseum sind eng miteinander verbunden: Mit der Sammlung Gurlitt verwaltet das Museum ein ebenso glanzvolles wie problematisches Erbe.

Die Ausstellung beleuchtet die bewegte Biografie des leidenschaftlichen Sammlers und schillernden Kunsthändlers Wolfgang Gurlitt, der während der Zeit des Nationalsozialismus in den Handel mit beschlagnahmter Kunst involviert war. 1946 übernahm er ehrenamtlich die Direktion der Neuen Galerie der Stadt Linz (heute LENTOS Kunstmuseum) und zeigte über 100 Ausstellungen.

1952/53 erwarb die Stadt Linz den Grundstock des Museums – 84 Gemälde, 33 Zeichnungen und eine Kubin-Sammlung – aus den über den Krieg geretteten Beständen Gurlitts. Seit 1999 hat die Stadt Linz 13 Werke jüdischen Besitzes aus der Gurlitt-Sammlung an die rechtmäßigen Erben der ehemaligen Besitzer zurückgegeben. Die Ausstellung gewährt Einblicke in die Geschichte dieser Objekte und die Schicksale der Verfolgten.

Die umfassende, fundierte und facettenreiche Präsentation erzählt anhand von Gemälden und Grafiken von Lovis Corinth, Oskar Kokoschka, Alfred Kubin, Jeanne Mammen, Max Pechstein, Egon Schiele, u.a. von Gurlitts internationaler Tätigkeit als Kunsthändler und Verleger, von seinen Netzwerken zu Museen und Freundschaften mit Künstlern.