Wanderland

Eine Reise durch die Geschichte des Wanderns

Germanisches Nationalmuseum
29.11.2018-28.4.2019

Kartäusergasse 1
90402 Nürnberg

www.gnm.de
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Di, Do-So+Ft 10-18 Uhr
Mi 10-21 Uhr

Wan­dern ist eine über­aus popu­läre Frei­zeit­be­schäfti­gung in Deutsch­land. Ist Wan­dern typisch deutsch? Auch Malerei, Foto­grafie, Musik, Literatur und Film spielen in der Aus­stel­lung eine wich­tige Rolle.

A. Paul Weber
A. Paul Weber, Der Wanderer, 1932
Wanderschuhe
Wanderschuhe, 1950/60, Nürnberg
Brettspiel
Fröhliche Wanderung, Brettspiel, 1952, Nürnberg
Wanderland :: Ausstellung
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Wandern ist eine überaus populäre Freizeitbeschäftigung in Deutschland. Ist Wandern typisch deutsch? Seit wann wird gewandert und wie entwickelte sich diese kulturelle Praxis?

Die Romantik popularisierte seit dem ausgehenden 18. Jh. das Wandern, im 19. Jh.wurde es Teil des bürgerlichen Lebens, gegen Ende des Jhs zu einer regelrechten Massenbewegung. Mit steigender Beliebtheit wuchs die Infrastruktur: präzise ausgearbeitete Wanderkarten, gut ausgeschilderte und befestigte Wanderwege, Aussichtstürme bieten den Blick in die Weite. Die Kleidung wurde immer funktionaler, die Materialien leichter, um den Tragekomfort zu erhöhen. Die sich im 20. Jh. etablierenden Wandervereine vereinen Naturerlebnis und Gemeinschaftserfahrung.

Neben diesen Aspekten des Wanderns spielen in der Ausstellung die künstlerischen Auseinandersetzungen in Malerei, Fotografie, Musik, Literatur und Film eine ebenso gewichtige Rolle. Der Weg führt die Besucher in einer ca. 800 m² großen Indoor-Wanderlandschaft durch beliebte Wanderregionen seit dem 18. Jh., vorbei an prominenten Wanderern und an bedeutenden Kunstwerken hinzu Wanderschuhen, Spazierstöcken, Plakaten und Hightech-Produkten.