Wunsiedler Straße 1495659 Arzberg
Tel. 09233-5225museum@bergnersreuth.de
Museumsleiterin:Dr. Zehentmeier
Februar bis Mitte April: geschlossenMitte April bis Ende Januar: Di-So 10-17 Uhr
www.bergnersreuth.dewww.museen-in-ba...ds/museum.php?46www.fichtelgebirgsmuseum.dede.wikipedia.org...telgebirgsmuseumwww.museen-in-ba.../museum.php?1150
Volkskundliches Gerätemuseum
Der Freilichtteil
umfasst das Wohnhaus, die Stallungen und Außenanlagen mit Brunnen, Odelteich, Obst- und Gemüsegarten. Mit Ausnahme des alten Stalles und des Felsenkellers wurde das Anwesen um 1920/30 neu errichtet. Die Geschichte des Hofes lässt sich jedoch bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Die erhalten gebliebene Originaleinrichtung dokumentiert beispielhaft die Wohnsituation um 1920 im Fichtelgebirge. Alle Zimmer des Hauses sind mit Dekorationsmalereien geschmückt, die das Repräsentationsstreben der Hofbesitzer belegen. Die Motive der verschiedenen Wandfassungen konnten nahezu lückenlos freigelegt und, soweit notwendig, rekonstruiert werden, wie sie in den frühen 1920er Jahren ausgesehen haben. Die Vielfalt und die überragende Qualität der Malerei machen das Volkskundliche Gerätemuseum zu einem Schwerpunktmuseum für Schablonenmalerei in Bayern.
Die Geräteausstellung
befindet sich in der zu einem modernen Ausstellungsgebäude ausgebauten Scheune des Bauernhofes und zeigt Ausschnitte aus dem täglichen Leben und Arbeiten im Fichtelgebirge aus den Zeiten des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung gliedert sich in drei abgeschlossene Bereiche: Konservierung im ländlichen Haushalt, Landwirtschaft und Transportwesen im Fichtelgebirge.
Das museumsdidaktische Konzept vermittelt dabei weniger die Technikgeschichte, sondern hebt vielmehr die kulturgeschichtliche Bedeutung der Geräte für die Region Fichtelgebirge hervor.
Die Weiß´sche Krippe
stellt mit über 2.000 Krippenfiguren und gebäuden eine der größten Krippen im Fichtelgebirge dar und gilt als ein Paradebeispiel der Marktredwitzer Landschaftskrippen. Der sogenannte alpenländische Teil der Krippe ist dabei dreimal größer als der orientalische und portraitiert mit liebvoller Akribie heimisches Brauchtum. Der orientalische Teil umfasst, ungewöhnlich für die Region, nicht nur die Geburt, sondern alle Stationen aus dem Lebensweg Jesus Christus. Die Krippenaus-stellung zeigt sich hier getreu der Marktredwitzer Krippentradition in einem volkstümlichen Epos, voll weitschweifiger Erzählfreude.
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