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Intern

Vindonissa-Museum

Brugg

Rö­mi­sche Fun­de aus dem Le­gions­la­ger von Vin­do­nis­sa (Win­disch)

RömermuseumBrugg
Karte

Museumsstrasse 15200 Brugg

Tel. 056-4412184vindonissa@ag.ch

Museumsleiter:René Hänggi

Di-Sa 13-17 UhrSo 10-17 Uhr

www.vindonissa.chwww.ag.ch/vindonissawww.museumaargau.chwww.ag.ch/museum...de/pub/index.php

OMP Logowww.museumspass.com

Vindonissa-Museum

Das Vindonissa-Museum wurde 1912 für die Funde aus den Grabungen im römischen Legionslager Vindonissa erbaut. Um seinen besonderen Charakter als "minimonumentales" Gesamtkunstwerk des Jugendstils zu erhalten, wurde das Museum zwischen 2007-2008 sanft renoviert. Die Dauerausstellung ist formal auf das spezielle Interieur des Hauses abgestimmt und bringt Exponate und die Eigenheit des Hauses in neuem Lichte bestens zur Geltung.

Die Aussenansicht des Vindonissa-Museum erinnert an ein römisches Lagertor. Wuchtig und doch auch klein, eröffnet es den Eintritt in die römische Vergangenheit. In den Ausstellungsräumen fällt der Blick auf eine ungewöhnlichen Farbenpracht. In rot, gelb und schwarz verschmelzen Anklänge pompejanischer Wandmalereien mit der Innenarchitektur des Jugendstils. Gepaart mit einer modernen Lichtführung bringt diese Verbindung die Schönheit des Jugendstilambientes voll zur Geltung. Im Stil einer grossen Studiensammlung fügen sich aussergewöhnliche Exponate harmonisch in das Gesamtbild ein. Allein diese einzigartige Ausstellungsathmosphäre verspricht Besucherinnen und Besuchern ein besonderes Erlebnis.

Erdgeschoss: Beim Eintritt ziehen römische Feldzeichen das Augenmerk des Besuchers auf sich und geben einen Vorgeschmack auf die einstige Grösse und den Glanz des Imperiums. Beim Nähertreten lenkt das grosse Modell des römischen Legionslagers Vindonissa aus der Zeit um 90n.Chr. den Blick des Besuchers auf die Bedeutung des Schauplatzes. In den ersten beiden Vitrinen bezeugen Münzen , dass dieser Stützpunkt Roms nur knapp ein Jahrhundert von 14/17 n.Chr. bis 101 mit Truppen belegt war. Der keltischen Vorgeschichte und den nachlagerzeitliche Spuren widmet sich die Ausstellung in den ersten beiden Kojen. Die übrigen Kojen präsentieren Themen rund um Herrschaft und Macht des Imperiums. Eine davon. offenbart eine Spezialität im Fundmaterial Vindonissas: römische Schreibtäfelchen. Die Exponate zeigen, dass Roms Herrschaft sich eminent auf die Kenntnisse von Lesen und Schreiben stützte und dokumentieren gleichzeitig die Anfänge des verbreiteten Lesens und Schreibens in der Schweiz und in Süddeutschland. In grünen Pultvitrinen ausgestellt und kombiniert mit einer fiktiven Geschichte führen Schreibtäfelchen durch die Ausstellung. Als Besucherleitsystem verbinden sie thematische Bereiche in den verschiedenen in Kojen in Erd- und Obergeschoss und bieten einführend Einblicke in das Alltagsleben der Menschen von Vindonissa.

Lapidarium: Der Steingarten ist vom Erdgeschoss aus zu besuchen. Dort sind die in Stein gemeisselten schönsten und wichtigsten Inschriften, Architekturteile und Bildwerke Vindonissas zu sehen.

Obergeschoss: Dank seiner Raumelemente, Pfeiler, der Apsis und des Tonnengewölbes wirkt der Prachtraum des Museums wie eine dreischiffige Basilika und erinnert so an frühe Kirchen. In dieser Kulisse präsentieren sich stellvertretend für die Menschen in Vindonissa in voller Rüstung ein Centurio und ein Legionär. Die Ausstellung im Obergeschoss folgt dem Schicksal der Menschen die in Vindonissa lebten und gibt Einblicke in ihren Alltag. Einige römische Schicksale haben gut lesbare Spuren in Vindonissa hinterlassen. Diese kann der Besucher anhand von Steckbriefen einzelner Personen mit ihrer ganz eigenen Geschichte kennenlernen.
Hinweis: Schulen auf Anmeldung Di-Fr 10-12 Uhr. Gruppen nach Vereinbarung.
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