Vier „Bauhausmädels”

Angermuseum
23.3.-16.6.2019

Anger 18
99084 Erfurt

www.angermuseum.de
www.erfurt.de/ef/de/e...t/2019/km_131286.html

Di-So 10-18 Uhr

Die Aus­stel­lung thema­ti­siert das Bau­haus als Möglich­keits­raum für die künst­lerische und per­sön­liche Ent­faltung der weib­lichen Jugend. Doch verfolgten die „Bauhaus­mädels” nach ihrem Aus­scheiden aus dem Bauhaus recht unter­schied­liche Karriere­wege.

Bild
Margaretha Reichardt, Rockstoff mit Karomuster, Bauhaus Dessau, 1930, Wolle
Vier „Bauhausmädels” :: Ausstellung
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Für seine Schülerinnen repräsentierte das Bauhaus eine entscheidende biografische Weichenstellung. Die vergleichsweise freie Entfaltung in der Lern- und Lebensgemeinschaft war schon in der zeitgenössischen Wahrnehmung ein bedeutsames Charakteristikum des Bauhauses. Der Begriff des „Bauhausmädels”, in seiner Zeit als Kompliment gemeint, drückt eine stille Bewunderung für jene jungen Frauen aus, die in einem mutigen Schritt ihre üblichen Bestimmungen zwischen Hausfrau, Ladenmädel und Stenotypistin verließen, um sich eine andere, schöpferische Zukunft zu erschließen.

Die Ausstellung thematisiert das Bauhaus als Möglichkeitsraum für die künstlerische und persönliche Entfaltung der weiblichen Jugend. Doch verfolgten die „Bauhausmädels” nach ihrem Ausscheiden aus dem Bauhaus recht unterschiedliche Karrierewege. Gertrud Arndt, Marianne Brandt, Margarete Heymann und Margaretha Reichardt stehen im Mittelpunkt dieser Schau.