Velosolex-Museum

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Mo, Do-So Uhr nach Vereinbarung

Über drei­ßig Exem­plare vom Velo­solex, dem fran­zö­si­schen „Fahr­rad, das von alleine fährt”.

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Velosolex-Museum :: Verkehr
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Das Velosolex ist ein Symbol französischer Lebensart, wie Baquette, Gauloise und die alte Ente. Es war das Lieblingsfahrzeug von Intellektuellen und Landpfarrern und lief in Frankreich seit Kriegsende in acht Millionen Exemplaren vom Band.

Als „Fahrrad, das von alleine fährt” machte das Velosolex in den Nachkriegsjahren in Frankreich Furore. Als es 1946 auf den Markt kam, war Benzin rationiert, Geld für Autos
hatten nur die Reichen. Die Lieferfrist für das einzige erschwingliche motorisierte
Fortbewegungsmittel betrug mindestens ein halbes Jahr. In den 50er und 60er Jahre erlebte das Velosolex seine Glanzzeit. Mit Jaques Tati „In den Ferien des Monsier Hult”
kam es zu Leinwandehren, und sogar Filmstars wie Brigitte Bardot knatterten damit durch die Strassen von Paris.

1988 wurde die Produktion unter dem Konkurrenzdruck der japanischen Motorradfabrikanten eingestellt. Im Velosolex-Museum werden über dreißig Exemplare präsentiert.