Unwirklichkeiten

Das Imaginäre in der Kunst von Caspar David Friedrich bis Picasso

Kurpfälzisches Museum
14.10.2018-17.2.2019

Hauptstraße 97
69117 Heidelberg

www.museum-heidelberg.de

Di-So 10-18 Uhr

Um 1900 voll­zogen die Künstler der Avant­garde einen radi­kalen Bruch und schufen „Un­wirklich­keiten”: Farbe und Form ver­selb­stän­dig­ten sich und ge­wannen zugleich Symbol­charakter.

Bild
Constantin von Kügelgen, Die Blaue Grotte, 1833
Unwirklichkeiten :: Ausstellung
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In einer spektakulären Schau mit international bedeutenden Leihgaben aus Museums- und Privatbesitz beleuchtet das Kurpfälzische Museum Heidelberg das Imaginäre in der modernen Kunst und seine Wurzeln in der Romantik.

„Ein Neues habe ich gefunden: Die wahre Kunst ist Unwirklichkeit üben. Das Höchste!” So notierte Lovis Corinth (1858–1925) am Ende seines Lebens in sein Tagebuch. Damit stellt der Maler ein jahrhundertelang gültiges Prinzip der bildenden Künste in Frage: das Primat der Naturnachahmung, also das Ziel einer möglichst lebensnahen Wiedergabe der sichtbaren Wirklichkeit.

Um 1900 vollzogen die Künstler der Avantgarde einen radikalen Bruch und schufen „Unwirklichkeiten”: Farbe und Form verselbständigten sich und gewannen zugleich Symbolcharakter. Nicht mehr die äußere Wirklichkeit, sondern das Innenleben, das Empfinden des Künstlers steht nun im Mittelpunkt. Die Wurzeln dieser neuen imaginativen Kunst liegen bereits in der Romantik.