Überall Luthers Worte…

Martin Luther im Nationalsozialismus

NS-Dokumentationszentrum
16.11.2018-24.2.2019

Appellhofplatz 23-25
50667 Köln

www.nsdok.de

Di-Fr 10-18 Uhr
Sa-So 11-18 Uhr

Wie stan­den die National­sozia­listen zu Martin Luther? Bis 1938 nahmen die Bezüge auf Luthers anti­jüdische Spät­schriften deutlich zu. Und auch während des Zweiten Welt­kriegs wurde Luther von ver­schie­denen Akteuren „verein­nahmt”.

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Überall Luthers Worte… :: Ausstellung
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Wie standen die Nationalsozialisten zu Religion und Kirche – und im Besonderen zu Martin Luther? Wie verhielten sich Christen in Deutschland zum Reformator und seinem „Erbe” in der NS-Zeit? Und wie entwickelte sich das Verhältnis zwischen Staat und Kirchen in jenen zwölf Jahren?

Die Ausstellung geht diesen Fragen nach. In das Jahr 1933 fielen die Feierlichkeiten zu Luthers 450. Geburtstag, aber auch die Konflikte zwischen „Bekennender Kirche” und „Deutschen Christen”. Bis 1938 nahmen die Bezüge auf Luthers antijüdische Spätschriften deutlich zu. Und auch während des Zweiten Weltkriegs wurde Luther von verschiedenen Akteuren „vereinnahmt”: zur Legitimation des Kriegs – aber auch, um ein „Widerstandsrecht” gegen das Unrechtsregime herzuleiten.