
Müritzeum17192 Waren
Siebengebirgsmuseum53639 Königswinter
Deutsches Drachenmuseum64678 Lindenfels
Mittelrhein-Museum56068 Koblenz
Mainfränkisches Museum97082 Würzburg
Fränkische-Schweiz-Museum91278 Pottenstein
Niederlausitz-Museum Luckau15926 Luckau
Schwarzwaldmuseum78098 Triberg
Stadtmuseum Hofheim/Taunus65719 Hofheim/Taunus
Stadtmuseum Rothenburg02929 Rothenburg
Elfleinshäusla97348 Rödelsee
Ruhr Museum45309 Essen
Autor:Giesbert Karnebogen

Leidet die Museums-Landschaft 2012 an einem stetig wachsenden Verdrängungs-Wettbewerb, verschärft durch die zahlreichen Neugründungen? Gehen die vielen Neugründungen, Neubauten, die hohen Betriebskosten tatsächlich zu Lasten der Kernaufträge der Museen, nämlich: Sammeln, Bewahren und Forschen? Leidet darunter insbesondere auch die Qualität der Präsentation dieser Bestände, sprich der Dauerausstellungen (ganz zu schweigen vom Schicksal der Deponate vieler Häuser)?
30 Prozent mehr Museen aber nur 10 Prozent mehr Besucher
Ein paar Zahlen mögen die Entwicklung belegen: In Deutschland sind die Museumsbesuche in den letzten 20 Jahren um zirka 10 Prozent gestiegen. Die Anzahl der Museen dagegen um etwa ein Drittel. Derzeitiger Bestand: ca. 6250 Museen und weitere ca. 490 Ausstellungshäuser. Besucherzahlen der Museen 2010 laut dem Institut für Museumsforschung in Berlin: 109.196.469 Millionen. Die der Ausstellungshäuser beläuft sich auf ca. sieben bis acht Millionen zusätzlich.
Viel Aufmerksamkeit für große Kunst-Ausstellungen
aber Aschenputtel-Dasein für die meisten regionalen Museen
Im Zentrum des Medien- und des Publikums-Interesses werden auch 2012 die großen, spektakulären Kunst-Ausstellungen stehen, etwa die über Gerhard Richter in der Neuen Nationalgalerie, Berlin (12.2.-13.5.2012), oder die El Greco Ausstellung im Museum Kunstpalast (Düsseldorf, 28.4.-12.8.2012) sowie vor allem auch die über Gustav Klimt in seinem 150. Geburtsjahr (Kunsthistorisches Museum, 14.2-6.5.2012, Leopold Museum 24.2.-11.6.2012, Albertina 14.3.-10.6.2012 alle in Wien). Konkurrieren können mit diesen Kunstausstellungen bestenfalls noch einige Sonderausstellungen zu attraktiven Geschichtsthemen, in diesem Jahr z.B. die über Friedrich den Großen (300.Geburtstag). Aber was bleibt dann noch an Aufmerksamkeit für die vielen tausend Museen in den Regionen? Für die vielen Häuser, die zwar gute, hochinteressante Bestände haben, aber die mit keinen Neubauten für Schlagzeilen sorgen können? Was wird aus den faszinierenden Inhalten dieser vielen regionalen Museen im gesamten deutschsprachigen Raum?
IDZM-Aktion 2012 zur Förderung qualitativ hochwertiger regionaler Museen
Das Informations- und Daten-Zentrum für Museum (IDZM mehr Infos siehe www.idzm.eu) wird deshalb mit seinen zahlreichen Medien- und Kooperations-Partnern diese regionalen Museen 2012 in den Fokus der Medien und der Öffentlichkeit rücken. Am Beispiel von qualitativ besonders hochwertigen und/oder kreativen Dauerausstellungen, Museums-Konzepten, engagierten museums-pädagogischen Maßnahmen u.a. soll nachhaltig die Attraktivität und Leistungsstärke dieser Museen hervorgehoben werden, die bisher völlig zu Unrecht wenig von den Medien und der Bevölkerung wahrgenommen wurden. Denn Schätze an interessanten Original-Exponaten und spannenden Themen und Geschichten haben selbst die kleinsten Stadt- und Heimat-Museen zu bieten. Das IDZM stellt diese herausragenden Leistungen, Angebote und Konzepte zunächst auf webmuseen vor, im selben Monat dann auch in den Medien der Kooperationspartner wie z.B. Dumont und vielen mehr. Die Presse wird umfassend über Satellit und Nachrichtenagenturen informiert. Das erfolgt zum einen durch den neuen Presse- und Informations-Dienst des IDZM, dessen erste Ausgabe spätestens Ende Januar 2012 erscheinen wird. Ausgewählte Themen werden darüber hinaus maßgeschneidert für interessierte, überregionale Medien und Publikationen aufbereitet.
Das IDZM und seine Partner werden diese Maßnahmen auch mit eigenen Services unterstützen. So richtet z.B. der IDZM-Partner regiondo auf Wunsch für diese Museen kostenfrei einen Online-Eintrittskarten-Shop nach dem jeweiligen, individuellen Bedarf eines Museums ein und sorgt damit für eine zusätzliche Marketing- und Vertriebsplattform sowie für einen verbesserten Besucher-Service.
Formlose Bewerbungen für weitere TOP Regional-Museen 2012
Jeder Museumsleiter, jeder Kurator, Museumsschaffende, jeder Bürgermeister oder die Verantwortlichen des entsprechenden Stadtmarketings können ab sofort dem IDZM Vorschläge unterbreiten, wenn nach ihrer Ansicht ein oder auch mehrere Museen ihrer Stadt oder Region es verdient hat/haben, in diese ganzjährige IDZM-Aktion mit aufgenommen zu werden. Bewerbungen können formlos telefonisch eingereicht werden bei den drei IDZM-Büros in Wiesbaden (Tel. 0611-18683-90), Nürnberg (0911-49522151) und Saarbrücken (06806-9154207). Oder schriftlich per E-Mail an: wiesbaden@idzm.eu, saarbruecken@idzm.eu, nuernberg@idzm.eu.
Die ersten TOP Regional-Museen 2012
Das IDZM will mit dieser Aktion die ganze faszinierende Vielfalt der Museumslandschaft aufzeigen. Der Begriff Regionalmuseen markiert im Regelfall seinen Schwerpunkt auf der Geschichte, der Wirtschaft und Kultur einer bestimmten Region. Eine national oder international eingeführte Museumsart wie Kunstmuseum oder Schloss- und Burgmuseen ist Regional-Museum dagegen nicht. Das ist in diesem Fall durchaus von Vorteil. Denn dadurch kann ohne Schubladen-Denken neugierig auf diese Museen gemacht werden. Und damit auch auf Spezial-Museen mit z.B. literaturhistorischen Schwerpunkten, Technik, Natur, besondere Sammlungen usw., die starke Ursprünge und Bezüge zur jeweiligen Region haben, deren überregionale Bekanntheit trotz ihrer Qualitäten aber zu wünschen übrig lässt. Zu diesen gehören auch die nachfolgenden ersten TOP Regional-Museen 2012, die hier mit ihren Besonderheiten und Leistungen in Kurzform gewürdigt werden. Und wenig später dann auch mit eigenem Auftritt auf webmuseen.de sowie in den Presse-Maßnahmen präsentiert werden. Diese ersten TOP-Regional-Museen werden in unregelmäßiger Folge monatlich durch weitere herausragende Regional-Museen ergänzt.
Mittelrhein-Museum, Koblenz. Rheinische Kunst vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert, mittelalterliche Skulpturen.
Müritzeum, Waren. Deutschlands größtes Aquarium für einheimische Süßwasserfische. Erlebnisgarten.
Siebengebirgsmuseum, Königswinter. Geologie, Kulturlandschaft, Regional- und Wirtschaftsgeschichte, Rheinromantik
Webmuseen-Service
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