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Staatsgalerie Stuttgart
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IDZM Projekt: „TOP Regional-Museen 2012“

Webmuseen präsentiert die ersten Preisträger des Jahres

Ausgezeichnet: Das Müritzeum in Waren (Müritz). Hier stimmt alles: Die spannende Mischung aus modernem Natur-Erlebniszentrum und Natur-Museum, verpackt in eine spektakuläre Architektur, die wiederum eingebettet ist in eine faszinierende Naturlandschaft. (Foto: Klaus Steindorf-Sabath).
Ausgezeichnet: Das Müritzeum in Waren (Müritz). Hier stimmt alles: Die spannende Mischung aus modernem Natur-Erlebniszentrum und Natur-Museum, verpackt in eine spektakuläre Architektur, die wiederum eingebettet ist in eine faszinierende Naturlandschaft.
Ausgezeichnet: Das Siebengebirgsmuseum in Königswinter. Landschafts-Geschichte kreativ, modern, facettenreich und barrierefrei präsentiert. Die neue Dauerausstellung in vier Abteilungen (Geschichte, Nutzung, Tourismus, Rheinromantik) ist ein neues Highlight in der NRW-Museumsszene.
Ausgezeichnet: Das Siebengebirgsmuseum in Königswinter. Landschafts-Geschichte kreativ, modern, facettenreich und barrierefrei präsentiert.
Ausgezeichnet: Das Deutsche Drachenmuseum in Lindenfels. Spaß, Unterhaltung, Wissen für die ganze Familie über das weltweit beliebteste Fabeltier, den Drachen. Die rund 400 Exponate sind vom Verein liebevoll arrangiert. DER Museums-Tipp im Jahr des Drache.
Ausgezeichnet: Das Deutsche Drachenmuseum in Lindenfels. Spaß, Unterhaltung, Wissen für die ganze Familie über das weltweit beliebteste Fabeltier, den Drachen. Die rund 400 Exponate sind vom Verein liebevoll arrangiert. DER Museums-Tipp im Jahr des Drache
Ausgezeichnet: das Mittelrhein-Museum in Koblenz. Eines der ältesten bürgerlichen Museen Deutschlands. Mit überregional bedeutender Kunst-Sammlung. Beispielhaft: die Depotwerkschauen anlässlich der bevorstehenden Um- und Neubau-Arbeiten.
Ausgezeichnet: das Mittelrhein-Museum in Koblenz. Eines der ältesten bürgerlichen Museen Deutschlands. Mit überregional bedeutender Kunst-Sammlung. Beispielhaft: die Depotwerkschauen anlässlich der bevorstehenden Um- und Neubau-Arbeiten.
Ausgezeichnet: das Mainfränkische Museum in Würzburg. Bedeutendes kulturhistorisches Museum. Sammlungen: Skulptur, Malerei, Kunsthandwerk. Attraktion: die weltgrößte Riemenschneider-Sammlung. Museumsort: die berühmte Festung Marienberg oberhalb von Main und Würzburg.
Ausgezeichnet: das Mainfränkische Museum in Würzburg. Bedeutendes kulturhistorisches Museum. Sammlungen: Skulptur, Malerei, Kunsthandwerk. Attraktion: die weltgrößte Riemenschneider-Sammlung.
Ausgezeichnet: das Niederlausitz-Museum in Luckau. Hier ist alles außergewöhnlich – Museumsort: das 1291 gegründete Dominikanerkloster, war bis 2005 Justizvollzugsanstellt. Es zeigt 250 Jahre Geschichte des Strafvollzugs. Sowie die Ausstellung „Luckau – Tor zur Niederlausitz. Mensch. Kultur. Natur“.
Ausgezeichnet: das Niederlausitz-Museum in Luckau. Hier ist alles außergewöhnlich – Museumsort: das 1291 gegründete Dominikanerkloster, war bis 2005 Justizvollzugsanstellt. Es zeigt 250 Jahre Geschichte des Strafvollzugs.
Ruhr Museum Dauerausstellung 6m Geschichte Arbeitswelt. Copyright: Ruhr Museum; Foto: Brigida González.
Ruhr Museum Dauerausstellung 6m Geschichte Arbeitswelt
Ausgezeichnet: das Schwarzwaldmuseum in Triberg. Zeigt alles, was den Schwarzwald über mehrere Jahrhunderte hinweg national wie international berühmt machte. Ein Bilderbuch-Museum zum Staunen und Entdecken, das voller Überraschungen steckt – ein Beispiel: die Exponate zur HiFi- und Rundfunkgeschichte!.
Ausgezeichnet: das Schwarzwaldmuseum in Triberg. Zeigt alles, was den Schwarzwald über mehrere Jahrhunderte hinweg national wie international berühmt machte.
Ausgezeichnet: das Stadtmuseum Hofheim am Taunus. Geheimtipp für Kunstfreunde: Hofheim war ein Refugium berühmter Künstler (Beckmann, Kirchner, Jawlensky, Nay, Schmidt-Rottluff, Schwitters u.v.m.). Das Museum gibt Einblicke in deren Schaffen. Und zeigt außerdem im Alt- und Neubau die Stadtgeschichte.
Ausgezeichnet: das Stadtmuseum Hofheim am Taunus. Geheimtipp für Kunstfreunde: Hofheim war ein Refugium berühmter Künstler (Beckmann, Kirchner, Jawlensky, Nay, Schmidt-Rottluff, Schwitters u.v.m.). Das Museum gibt Einblicke in deren Schaffen.
Ausgezeichnet: das Stadtmuseum Rothenburg. Ort: das älteste Haus der Stadt. Bei sehr geringem Etat wird hier Stadtgeschichte fantasievoll und abwechslungsreich dargeboten. Schwerpunkte: die Kinder- und Jugendarbeit sowie gemeinsame Ausstellungsprojekte mit den polnischen Nachbargemeinden.
Ausgezeichnet: das Stadtmuseum Rothenburg. Ort: das älteste Haus der Stadt. Bei sehr geringem Etat wird hier Stadtgeschichte fantasievoll und abwechslungsreich dargeboten.
Ausgezeichnet: das Elfleinshäusla in Rödelsee. Eine Entdeckung! Mit viel Liebe zum Detail wurde (alles ehrenamtlich) in der Dorfmitte ein typisch fränkisches Wohn-, Geschäfts- und Winzer-Haus originalgetreu restauriert. . Eine faszinierende Zeitreise ins 19./20 Jahrhundert.
Ausgezeichnet: das Elfleinshäusla in Rödelsee. Eine Entdeckung! Mit viel Liebe zum Detail wurde (alles ehrenamtlich) in der Dorfmitte ein typisch fränkisches Wohn-, Geschäfts- und Winzer-Haus originalgetreu restauriert.
Ausgezeichnet: das Fränkische Schweiz-Museum in Pottenstein. Zeigt die Landschafts- und Kulturgeschichte dieser wunderschönen Region. Spannend und teilweise auch multimedial und interaktiv für Groß und Klein verständlich und anregend präsentiert. Sehr moderate Eintrittspreise für Familien!.
Ausgezeichnet: das Fränkische Schweiz-Museum in Pottenstein. Zeigt die Landschafts- und Kulturgeschichte dieser wunderschönen Region. Spannend und teilweise auch multimedial und interaktiv für Groß und Klein verständlich und anregend präsentiert.
Ausgezeichnet: das Ruhr Museum in Essen. Das „historische Gedächtnis“ des Ruhrgebiets. Dokumentiert in Geschichte, Naturkunde, Archäologie, Fotografie. Imposanter Standort dieses faszinierenden Museums: das Welterbe Zollverein.
Ausgezeichnet: das Ruhr Museum in Essen. Das „historische Gedächtnis“ des Ruhrgebiets. Dokumentiert in Geschichte, Naturkunde, Archäologie, Fotografie. Imposanter Standort dieses faszinierenden Museums: das Welterbe Zollverein.

Müritzeum17192 Waren

Siebengebirgsmuseum53639 Königswinter

Deutsches Drachenmuseum64678 Lindenfels

Mittelrhein-Museum56068 Koblenz

Mainfränkisches Museum97082 Würzburg

Fränkische-Schweiz-Museum91278 Pottenstein

Niederlausitz-Museum Luckau15926 Luckau

Schwarzwaldmuseum78098 Triberg

Stadtmuseum Hofheim/Taunus65719 Hofheim/Taunus

Stadtmuseum Rothenburg02929 Rothenburg

Elfleinshäusla97348 Rödelsee

Ruhr Museum45309 Essen

Autor:Giesbert Karnebogen

„Viel Museum, wenig Inhalt“, beklagte Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages, vor wenigen Wochen in der „ZEIT“. „Tatsächlich stehen die Sammlungen als eigentliche Kernaufgabe des Museums immer häufiger im Schatten der Aufmerksamkeit, die Architektur und Sonderausstellungen genießen“, beklagte der CDU-Politiker. Sein Fazit: viele Häuser verfügen in ihren Jahresetats nur noch über verschwindend kleine Budgets für ihre Bestands-Erweiterung. Für die Planung und den Bau neuer Museen ist oft Geld vorhanden. Später dann aber nicht mehr für den Betrieb. Kurzum: Für die „Verpackung“ ist Geld da, für die Inhalte nicht. Lammert zitiert in seinem Artikel auch den Direktor des Leipziger Museums der bildenden Künste, Hans-Werner Schmidt. Dieser bringt die aktuelle Misere auf den Punkt: Durch die enormen Betriebskosten vieler Häuser würde die museale Trias aus Sammeln, Bewahren und Erforschen ersetzt durch „Wasser, Strom, Heizung“.

Leidet die Museums-Landschaft 2012 an einem stetig wachsenden Verdrängungs-Wettbewerb, verschärft durch die zahlreichen Neugründungen? Gehen die vielen Neugründungen, Neubauten, die hohen Betriebskosten tatsächlich zu Lasten der Kernaufträge der Museen, nämlich: Sammeln, Bewahren und Forschen? Leidet darunter insbesondere auch die Qualität der Präsentation dieser Bestände, sprich der Dauerausstellungen (ganz zu schweigen vom Schicksal der Deponate vieler Häuser)?

30 Prozent mehr Museen – aber nur 10 Prozent mehr Besucher

Ein paar Zahlen mögen die Entwicklung belegen: In Deutschland sind die Museumsbesuche in den letzten 20 Jahren um zirka 10 Prozent gestiegen. Die Anzahl der Museen dagegen um etwa ein Drittel. Derzeitiger Bestand: ca. 6250 Museen und weitere ca. 490 Ausstellungshäuser. Besucherzahlen der Museen 2010 laut dem Institut für Museumsforschung in Berlin: 109.196.469 Millionen. Die der Ausstellungshäuser beläuft sich auf ca. sieben bis acht Millionen zusätzlich.

Viel Aufmerksamkeit für große Kunst-Ausstellungen
– aber Aschenputtel-Dasein für die meisten „regionalen“ Museen


Im Zentrum des Medien- und des Publikums-Interesses werden auch 2012 die großen, spektakulären Kunst-Ausstellungen stehen, etwa die über Gerhard Richter in der Neuen Nationalgalerie, Berlin (12.2.-13.5.2012), oder die El Greco Ausstellung im Museum Kunstpalast (Düsseldorf, 28.4.-12.8.2012) sowie vor allem auch die über Gustav Klimt in seinem 150. Geburtsjahr (Kunsthistorisches Museum, 14.2-6.5.2012, Leopold Museum 24.2.-11.6.2012, Albertina 14.3.-10.6.2012 – alle in Wien). Konkurrieren können mit diesen Kunstausstellungen bestenfalls noch einige Sonderausstellungen zu attraktiven Geschichtsthemen, in diesem Jahr z.B. die über Friedrich den Großen (300.Geburtstag). Aber was bleibt dann noch an Aufmerksamkeit für die vielen tausend Museen in den Regionen? Für die vielen Häuser, die zwar gute, hochinteressante Bestände haben, aber die mit keinen Neubauten für Schlagzeilen sorgen können? Was wird aus den faszinierenden Inhalten dieser vielen „regionalen“ Museen im gesamten deutschsprachigen Raum?

IDZM-Aktion 2012 zur Förderung qualitativ hochwertiger „regionaler“ Museen

Das Informations- und Daten-Zentrum für Museum (IDZM – mehr Infos siehe www.idzm.eu) wird deshalb mit seinen zahlreichen Medien- und Kooperations-Partnern diese „regionalen“ Museen 2012 in den Fokus der Medien und der Öffentlichkeit rücken. Am Beispiel von qualitativ besonders hochwertigen und/oder kreativen Dauerausstellungen, Museums-Konzepten, engagierten museums-pädagogischen Maßnahmen u.a. soll nachhaltig die Attraktivität und Leistungsstärke dieser Museen hervorgehoben werden, die bisher völlig zu Unrecht wenig von den Medien und der Bevölkerung wahrgenommen wurden. Denn Schätze an interessanten Original-Exponaten und spannenden Themen und Geschichten haben selbst die kleinsten Stadt- und Heimat-Museen zu bieten. Das IDZM stellt diese herausragenden Leistungen, Angebote und Konzepte zunächst auf webmuseen vor, im selben Monat dann auch in den Medien der Kooperationspartner wie z.B. Dumont und vielen mehr. Die Presse wird umfassend über Satellit und Nachrichtenagenturen informiert. Das erfolgt zum einen durch den neuen Presse- und Informations-Dienst des IDZM, dessen erste Ausgabe spätestens Ende Januar 2012 erscheinen wird. Ausgewählte Themen werden darüber hinaus maßgeschneidert für interessierte, überregionale Medien und Publikationen aufbereitet.

Das IDZM und seine Partner werden diese Maßnahmen auch mit eigenen Services unterstützen. So richtet z.B. der IDZM-Partner regiondo auf Wunsch für diese Museen kostenfrei einen Online-Eintrittskarten-Shop nach dem jeweiligen, individuellen Bedarf eines Museums ein und sorgt damit für eine zusätzliche Marketing- und Vertriebsplattform sowie für einen verbesserten Besucher-Service.

Formlose Bewerbungen für weitere „TOP Regional-Museen 2012“

Jeder Museumsleiter, jeder Kurator, Museumsschaffende, jeder Bürgermeister oder die Verantwortlichen des entsprechenden Stadtmarketings können ab sofort dem IDZM Vorschläge unterbreiten, wenn nach ihrer Ansicht ein oder auch mehrere Museen ihrer Stadt oder Region es verdient hat/haben, in diese ganzjährige IDZM-Aktion mit aufgenommen zu werden. Bewerbungen können formlos telefonisch eingereicht werden bei den drei IDZM-Büros in Wiesbaden (Tel. 0611-18683-90), Nürnberg (0911-49522151) und Saarbrücken (06806-9154207). Oder schriftlich per E-Mail an: wiesbaden@idzm.eu, saarbruecken@idzm.eu, nuernberg@idzm.eu.

Die ersten TOP Regional-Museen 2012

Das IDZM will mit dieser Aktion die ganze faszinierende Vielfalt der Museumslandschaft aufzeigen. Der Begriff „Regionalmuseen“ markiert im Regelfall seinen Schwerpunkt auf der Geschichte, der Wirtschaft und Kultur einer bestimmten Region. Eine national oder international eingeführte Museumsart wie „Kunstmuseum“ oder „Schloss- und Burgmuseen“ ist „Regional-Museum“ dagegen nicht. Das ist in diesem Fall durchaus von Vorteil. Denn dadurch kann ohne Schubladen-Denken neugierig auf diese Museen gemacht werden. Und damit auch auf Spezial-Museen mit z.B. literaturhistorischen Schwerpunkten, Technik, Natur, besondere Sammlungen usw., die starke Ursprünge und Bezüge zur jeweiligen Region haben, deren überregionale Bekanntheit trotz ihrer Qualitäten aber zu wünschen übrig lässt. Zu diesen gehören auch die nachfolgenden ersten TOP Regional-Museen 2012, die hier mit ihren Besonderheiten und Leistungen in Kurzform gewürdigt werden. Und wenig später dann auch mit eigenem Auftritt auf webmuseen.de sowie in den Presse-Maßnahmen präsentiert werden. Diese ersten TOP-Regional-Museen werden in unregelmäßiger Folge monatlich durch weitere herausragende Regional-Museen ergänzt.
Top Regionalmuseum
Mittelrhein-Museum, Koblenz

Mittelrhein-Museum, Koblenz. Rhei­ni­sche Kunst vom Mit­te­lal­ter bis zum 20. Jahr­hun­dert, mit­te­lal­ter­li­che Skulpt­u­ren.

Top Regionalmuseum
Müritzeum, Waren

Müritzeum, Waren. Deutsch­lands größ­tes Aqua­rium für ein­hei­mi­sche Süß­was­ser­fi­sche. Er­leb­nis­gar­ten.

Top Regionalmuseum
Siebengebirgsmuseum, Königswinter

Siebengebirgsmuseum, Königswinter. Geo­logie, Kul­tur­land­schaft, Re­gio­nal- und Wirt­schafts­ge­schich­te, Rhein­ro­man­tik

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