Tod im Tal des Löwenmenschen

Knochengeschichten aus 100.000 Jahren

Museum Ulm
10.5.-24.11.2019

Marktplatz 9
89073 Ulm

www.museumulm.de

Di-Mi, Fr-So 11-17 Uhr
Do 11-20 Uhr

Das Lonetal bei Ulm ist vor allem durch seine Höhlen bekannt, in denen die älte­sten figür­lichen Kunst­werke wie der „Löwen­mensch” ent­deckt wurden. Die Skelett­reste aus der Zeit des Neander­talers bis in das Mittel­alter genießen meist weniger Auf­merk­samkeit.

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Tod im Tal des Löwenmenschen :: Ausstellung
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Das Lonetal bei Ulm ist vor allem durch seine Höhlen bekannt, in denen die ältesten figürlichen Kunstwerke wie der „Löwenmensch” entdeckt wurden. Sie sind der Grund, warum die Höhlen im unteren Talabschnitt seit 2017 zum UNESCO Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb” zählen.

Nicht die gleiche Aufmerksamkeit genießen die anderen archäologischen Funde aus dem Lonetal. Dazu gehören menschliche Skelettreste aus fast allen Höhlen des rund 45 km langen Tales – von Ursping nahe der Lonequelle bis zum Vogelherd als talabwärts letzter Höhle mit Spuren menschlicher Nutzung. Sie stammen aus der Zeit des Neandertalers bis in das Mittelalter und belegen, dass die Höhlen über Jahrzehntausende nicht nur als Wohn- oder Siedlungsplatz dienten. Sie wurden wiederholt auch als Bestattungsort, als Kultstätte oder Opferplatz genutzt.

Die Knochengeschichten erzählen von spannenden Abenteuern rund um ihre Entdeckung und Bergung.