Sutemi Kubo. Meine Brücke

Museum der Phantasie
23.6.-23.9.2018

Am Hirschgarten 1
82347 Bernried

www.buchheimmuseum.de

April bis Okt:
Di-So+Ft 10-18 Uhr

Nov bis März:
Di-So+Ft 10-17 Uhr

Dem japa­ni­schen Künstler gelingt es, die Tradi­tion des japa­ni­schen Holz­schnitts mit der gröbe­ren, an der natür­lichen Mase­rung orien­tierten Formen­sprache der Holz­schnitte der „Brücke”-Künstler zu ver­binden.

    Bild
    Sutemi Kubo, Liebende, 1991, Holzschnitt
    Sutemi Kubo. Meine Brücke :: Ausstellung
    • Mini-Map
    1984 tourte die Sammlung von Lothar-Günther Buchheim unter dem Titel „Der deutsche Expressionismus” durch vier Museen in Japan. Eines davon war das Kunstmuseum der Präfektur Mie in Tsu, der Heimatstadt des damals 36-jährigen Sutemi Kubo. Dort sah der Künstler erstmals Werke der deutschen Künstlergemeinschaft „Die Brücke”. Es war ein nachhaltiger Impuls. In der Folge gelingt es ihm, die Tradition des japanischen Holzschnitts mit der gröberen, an der natürlichen Maserung orientierten Formensprache der Holzschnitte der „Brücke”-Künstler zu verbinden.

    Erstmals werden Kubos Arbeiten nun in einem Museum in Deutschland gezeigt. In die Auswahl von 100 repräsentativen Werken von Sutemi Kubo mischen sich auch druckgrafische Arbeiten aus der Sammlung Buchheim, die 1984 in Japan ausgestellt waren. Darunter sind Blätter der Brücke-Künstler Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel, Max Pechstein, Emil Nolde und Otto Mueller sowie anderer Protagonisten der deutschen Moderne wie Max Kaus, Christian Rohlfs, Max Beckmann und Otto Dix.