STRALSUND MUSEUM

(Kulturhistorisches Museum im Katharinenkloster)

Mönchsstraße 25-28
18439 Stralsund

03831-253617
museum@stralsund.de

www.stralsund-museum.de
www.hansestadt-strals...port/stralsund_museum

Di-So 10-17 Uhr

Älte­stes Museum des Lan­des Meck­len­burg-Vor­pom­mern. Ur- und Früh­ge­schichte, Stadt­archäo­logie, Ge­schichte der Stadt vom Mittel­alter bis zur Neu­zeit, Volks­kunde, Bil­den­de Kunst.

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Hiddenseer Goldschmuck, eines der Kreuze
STRALSUND MUSEUM :: Kulturgeschichte
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In drei denkmalgeschützten Objekten präsentiert sich das älteste Museum Mecklenburg-Vorpommerns. Seine umfangreichen Bestände zur Stadt- und Kulturgeschichte, Marinegeschichte und zur Bildenden Kunst sind außer im Katharinenkloster auch im mittelalterlichen Krämerhaus Mönchstraße 38 und im Marinemuseum auf der Sternschanze/ Dänholm zu sehen.

Das Stralsunder Kulturhistorische Museum wurde bereits 1858 als Provinzialmuseum für Neuvorpommern und Rügen gegründet. Den Grundstock für seine heute so umfangreichen und kulturhistorisch wertvollen Sammlungs­bestände bildete das Vermächtnis des ehemaligen schwedischen General­gouverneurs Axel Graf von Löwen, der seine Kunstsammlung 1761 per Testament der Stadt Stralsund vermachte. Seit 1924 werden die Museumsschätze im ehemaligen Dominikanerkloster St. Katharinen aufbewahrt und in unterschiedlichen Abteilungen präsentiert. So verfügt das Museum nicht nur über eine der umfang­reichsten Sammlungen zur Ur- und Frühgeschichte der Region, deren unbestrittenes Highlight der Hiddenseer Goldschmuck ist, sondern hier findet der Besucher auch meisterliche Zeugnisse, die die Entwicklung der Stadt von ihrer Gründung im Jahre 1234 an belegen.

Neben sakralen Kunstwerken - gotische Altäre, mittelalterliche Paramente und liturgisches Gerät - zeigt die Schausammlung Funde, die bei stadt­archäologischen Untersuchungen ans Tageslicht kamen. Ein besonders bemerkenswertes Schaustück ist hier der 1993 bei Ausgrabungen geborgene mittelalterliche Glasbecher. Aber auch Gemälde und Grafiken von Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge sowie prächtige Barockschränke und eine wundervolle Fayencen­sammlung sind reizvoller Bestandteil der ständigen Ausstellung im klösterlichen Ambiente. Regelmäßige Sonderausstellungen zur Bildenden Kunst ergänzen die Schausammlungen.