Spitzenmuseum

(Museum Plauener Spitzen)

Altmarkt
08523 Plauen

022235-222355
poststelle@plauen.de

www.plauen.de/de/tour...tze/spitzenmuseum.php

Di-Fr 10-17 Uhr
Sa-So 10-16 Uhr
Ft geschlossen

Einziges Spitzenmuseum Deutschlands, repräsentative Auswahl von historischen Spitzen und Stickereien sowie Erzeugnisse aus aktueller Produktion.

Collage
Collage Plauener Spitze(R), 2012
Bild 2
Collage Plauener Spitze(R), cut 2011
Spitzenprinzessin Maria Nenner
7. Spitzenprinzessin Maria Nenner (4.6.2011)
Spitzenprinzessin 2
7. Spitzenprinzessin Maria Nenner
Vitrinen
Plauener Spitzenmuseum, Raum 2
Maschine
Plauener Spitzenmuseum, Raum 1
Maschine
Plauener Spitzenmuseum
Mittelgang
Plauener Spitzenmuseum, Mittelgang (C)
Collage
Plauener Spitze, Collage
Spitzenkleid Opernball
Jürgen Fritzlar zeigt das exklusive "Schönste Kleid beim Wiener Opernball 2013"
Plauen Panorama Spitze
Plauen Panorama Spitze
Spitzenmuseum :: Kulturgeschichte
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Das einzige Spitzenmuseum Deutschlands präsentiert Erzeugnisse einer einzigartigen Textilbranche und veranschaulicht deren historischen Wandel in Produktion und Gestaltung. Die breite Produktpalette der Plauener Spitzen- und Stickereiindustrie fand zu allen Zeiten Interessenten und sorgte dafür, den Namen Plauens in die Welt zu tragen.

Neben handmaschinen­gestickten Plauener Spitzen wie Schals, Taschentuchecken und wertvollen Musterbüchern aus der Zeit um die Jahrhundert­wende gehören Handarbeiten in Form von Weißstickereien und Spitzeneffekten, Venise-Spitze in Nadeltechnik und Klöppelspitzen zu den besonders sehenswerten Exponaten. Kragen und Motive aus filigranen Ätzspitzen, Tüllspitzen, Tüll mit Ätzstickereien und Applikationen (bis ca. 1930) ergänzen die Vielfalt.

Besucher erfahren, wie eine Spitzendecke (klassische Wickeldecke) entsteht. Sie finden weiterhin eine über 80jährige Panto­graphen­stickmaschine – Typ Kappel, einen Würker-Mehrkopf­stick­automaten – Baujahr 1932 sowie weitere technische Gerätedetails der Spitzen- und Stickereiindustrie.

Der nach Originalbefund restaurierte Flur mit gotischen Netzrippengewölben, 1382 erstmals urkundlich erwähnt, liefert als architektonische Sehenswürdigkeit den denkmal­geschützten Rahmen dazu.