Spiegelbilder

Māori-Kunst und Helme Heines Blick auf Neuseeland

Museum Fünf Kontinente
12.10.2018-28.4.2019

Maximilianstraße 42
80538 München

www.museum-fuenf-kontinente.de

Di-So 9.30-17.30 Uhr

Im Zentrum der Aus­stellung stehen die humorvoll-kritischen Bilder und Skulp­turen des bekannten deutschen Schrift­stellers, Kinder­buch-Autors („Freunde”, „Mulle­wapp”), poli­tischen Zeichners und Malers Helme Heine über seine Wahl­heimat Neu­see­land.

Bild 1
Bild 2
Spiegelbilder :: Ausstellung
  • Mini-Map
„Reflektieren” bedeutet widerspiegeln, aber auch nachdenken und erkennen: So wie ein Spiegelbild das Licht bricht und nur ein Abbild von dem ist, was es zeigt, beinhaltet auch die Ausstellung Spiegelbilder drei „Brechungen” oder verschiedene Perspektiven auf das historische und heutige Aotearoa/Neuseeland, ohne dabei den Anspruch auf einen umfassenden Überblick zu erheben.

Im Zentrum stehen die humorvoll-kritischen Bilder und Skulpturen des bekannten deutschen Schriftstellers, Kinderbuch-Autors („Freunde”, „Mullewapp”), politischen Zeichners und Malers Helme Heine über seine Wahlheimat Neuseeland – viele von ihnen sind spiegelsymmetrisch angelegt und extra für diese Ausstellung entstanden. Die Geschichte und Zukunft des Landes, Klischees über Neuseeland, vor allem aber die Beziehungen zwischen Māori und Pākehā (den Neuseeländern europäischer Herkunft) sind die Themen, welche zugleich ernst und augenzwinkernd aufgezeigt werden.

Der Blick auf Neuseeland sollte aber nicht nur von außen, sondern immer auch von innen kommen. Cliff Whiting (1936–2017), einer der profiliertesten zeitgenössischen Māori-Künstler, schätzte den Humor von Helme Heines Neuseeland-Bildern und steuerte daher sechs seiner eigenen Werke zur Ausstellung in München bei.