Siegfried Wagner

Eine Spurensuche

Richard Wagner Museum Bayreuth
4.4.-26.5.2019

Richard-Wagner-Straße 48
95444 Bayreuth

www.wagnermuseum.de

Juli bis Aug:
tägl. 10-18 Uhr

Sept bis Juni:
Di-So 10-17 Uhr

Mit der Über­nahme der Fest­spiel­leitung 1908 beginnt Sieg­fried Wagner, der Sohn Richard Wagners, die ersten zag­haften modernen Ver­ände­rungen der Insze­nie­rungen. Vor allem das Licht wird unter Siegfried Wagner zum Ge­staltungs­mittel. 1924 gelingt ihm die Wieder­eröffnung der Festspiele.

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Siegfried Wagner :: Ausstellung
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Siegfried Wagner (1869-1930) ist einfach nicht nur der Sohn Richard Wagners, auch wenn er, vor allem von seiner Mutter Cosima, als Thronfolger und Bewahrer des Erbes seines Vaters gesehen wird. Mit der Übernahme der Festspielleitung 1908 beginnt er die ersten zaghaften modernen Veränderungen der Inszenierungen.

Vor allem das Licht wird unter Siegfried Wagner zum Gestaltungsmittel. 1924 gelingt ihm die Wiedereröffnung der Festspiele, die mit Beginn des Ersten Weltkrieges unterbrochen waren. Spätestens mit seiner Neuinszenierung des „Tannhäuser” 1930 zeigt Siegfried Wagner, dass er sich als Festspielleiter einem zeitgenössischen Inszenierungsstil nicht ganz verschließt.

Vom Erfolg seiner Inszenierung erfährt er im Krankenhaus, nachdem er bereits vor der Festspieleröffnung einen Herzinfarkt erlitten hatte. Am 4. August 1930 stirbt Siegfried Wagner.