Die Wetzlarer Museen

Sammlung Dr. Irmgard von Lemmers-Danforth

Kornblumengasse 1
35578 Wetzlar

06441-99-4150
museum@wetzlar.de

www.museen-in-hessen...._von_lemmers_danforth

Di-So 10-13, 14-17 Uhr

Eines der schön­sten histo­ri­schen Stadt­häuser Wetz­lars. Euro­päi­sche Wohn­kultur der Renais­sance und des Barock.

Palais Papius
Das Palais Papius, vom Innenhof des corps de logis gesehen
Raum 1
Raum 1 der Sammlung von Lemmers-Danforth mit Exponaten aus Italien und Nordfrankreich
Raum 6
Raum 6 der Sammlung von Lemmers-Danforth mit Exponaten aus den nördlichen und südlichen Niederlanden sowie Japan
Raum 12
Raum 12 der Sammlung von Lemmers-Danforth mit Exponaten aus Süddeutschland, Frankreich und den Nördlichen Niederlanden
Raum 14
Raum 14 der Sammlung von Lemmers-Danforth mit Exponaten aus Norddeutschland
Tisch- und Automatenuhr
Tisch- und Automatenuhr in Form eines Elefanten, Süddeutschland, Augsburg, 1600-1610, Städtische Museen Wetzlar
Kokosnusspokal
Kokosnusspokal, Süddeutschland, Nürnberg, 19. Jhd., Städtische Museen Wetzlar
Maikrüglein-Motiv
Sog. intarsiertes Maikrüglein-Motiv auf der Tür eines vierflügeligen Schranks, Köln, spätes 16 Jhd., Städtische Museen Wetzlar
Laokoón-Platte
Pierre Courteys, Laokoón-Platte, Limoges, um 1570, Städtische Museen Wetzlar
Fassadenschrank
Fassadenschrank, 3. Viertel 16. Jhd., Nürnberg, Städtische Museen Wetzlar
Kabinettschrank
Kleiner Kabinettschrank mit Elfenbeinintarsien, Norditalien, Lombardei (?), 19. Jhd., Städtische Museen Wetzlar
Spieltisch
Tischplatte des sog. Spieltischs der Diane de Poitiers mit intarsiertem Tric-Trac- und Schachspielfeld, Frankreich oder Venedig, datiert 1556, Städtische Museen Wetzlar
Judith
Georg Pencz, Judith mit dem Haupt des Holofernes, dat. und sig. 1545, Öl/Leinwand, Städtische Museen Wetzlar
Sammlung Dr. Irmgard von Lemmers-Danforth :: Kulturgeschichte
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Die bedeutende Sammlung europäischer Wohnkultur der Renaissance und des Barock geht auf die Sammelleidenschaft der Kinderärztin Dr. Irmgard Freiin von Lemmers-Danforth zurück. Wenige Jahre nach ihrer Niederlassung in Wetzlar im Jahr 1928 legte sie den Grundstein für ihre Sammlung. Schwerpunkte bilden die Bereiche Mobiliar, Kunsthandwerk, Gemälde und Tapisserien des 16. bis 18. Jahrhunderts.
 
Bis zu ihrem Tod im Jahr 1984 trug sie rund 450 Stücke zusammen. 1963 stiftete sie der Stadt Wetzlar große Teile ihrer Sammlung, und schon zu Lebzeiten machte sie die Sammlung einem interessierten Besucherpublikum öffentlich zugänglich. Präsentiert wurde die Sammlung bis Ende des Jahres 2007 im Adelspalais des ehemaligen Kameralassessors Johann Hermann Franz von Pape (1717-1793), genannt Papius, das nach 1975 gleichzeitig als privates Wohnhaus der Sammlerin diente.

Seit Mai 2012 ist die qualitätvolle Privatsammlung in ihre ehemalige Wohnstätte, das Palais Papius, zurückgekehrt. Dort Nach entfaltet sich nun nach mehrjähriger denkmalgerechter Sanierung die Wohnkultur des späten 15. bis zu frühen 18. Jahrhundert in einer den aktuellen musealen Standards entsprechenden Präsentation. Über die verschiedenen Räume hinweg veranschaulichen die eindrucksvollen Exponate aus Möbelbau und Kunsthandwerk die Geschichte der Stile ebenso wie die der Alltagskultur und des Geschmacks.

So sind alle Besucherinnen und Besucher eingeladen, die vielen Facetten dieser Sammlung wieder- bzw. neu zu entdecken und sich von der Begeisterung der Sammlerin für die Objektkultur anstecken zu lassen.