Römischer Donauhafen

Antike Flussschiffahrt und Militär im Experiment

Gäubodenmuseum
29.5.-6.10.2019

Fraunhoferstraße 23
94315 Straubing

www.gaeubodenmuseum.de

Di-So 10-16 Uhr

Ein Hafen ist Dreh- und Angel­punkt der antiken Infra­struktur. Strau­bing war Teil der damals be­kann­ten globa­li­sier­ten Welt. Gra­bun­gen der Stadt­archäo­logie er­brachten 1986 spekta­kuläre Ergeb­nisse zum römi­schen Hafen. Gezeigt wird auch der im Maßstab 1:2 nach­ge­baute „Prahm von Bevaix”.

    Bild 1
    Historischer Hafen, Rekonstruktion mit Amphoren
    Bild 2
    Römischer Prahm von Bevaix, Nachbau 1:2
    Römischer Donauhafen :: Ausstellung
    • Mini-Map
    Ein Hafen ist Dreh- und Angelpunkt der antiken Infrastruktur. Straubing war Teil der damals bekannten globalisierten Welt. Importiert wurden Pfeffer aus Hinterindien, Datteln und Feigen aus dem Nahen Osten, Fischsaucen und Olivenöl aus Südspanien, eingelegte Oliven aus Oberitalien und Wein aus Frankreich.

    Die Grabungen der Stadtarchäologie erbrachten 1986 spektakuläre Ergebnisse zum römischen Hafen: Im Westen des Hafenbeckens mündete der Allachbach in die Donau. Dort befand sich ein Altwasser, das bei der Anlage des Hafens genutzt wurde. Es wurde ein Tuffkai errichtet, an den eine unbefestigte Bucht anschloss, in der man Schiffe reparierte. Man konnte an dieser Stelle Schiffe an Land ziehen und reparieren. Es folgte ein mit Holzpfählen befestigtes Ufer, dem zwei Piers folgten.

    Die Ausstellung befaßt sich zudem mit der antiken Flußschifffahrt. Es werden Modelle, Konstruktionsskizzen und Fotos dieser vier Schiffstypen gezeigt, die alle auf der Donau verkehrt sein dürften. Besondere Attraktion ist der im Maßstab 1:2 nachgebaute, immerhin im Maßstab noch 10m lange, Prahm von Bevaix, der während der Ausstellung im Gäubodenmuseum zu besichtigen ist.