Römermuseum Multerer

Schloss-Straße 17
83355 Grabenstätt

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Fr 9-12 Uhr
Mo-Do 9-12, 14-16 Uhr
Sa 9-11 Uhr

Archäo­logie der Römer­zeit. Doku­men­ta­tion eines großen Guts­hofs, be­ste­hend aus meh­reren Ge­bäu­den mit Hypo­kausten­heizun­gen, Mosa­iken und Wand­male­rei bei Erlstätt.

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Römermuseum Multerer :: Archäologie
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In der Zeit 500 vor Christus bis ca. 300 nach Christus erlebte der Chiemgau im damaligen Noricum eine wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit. Römische Baukunst schlug sich in zahlreichen Gutshöfen nieder. Diese hatten bereits Zentralheizungen (Hypokausten), die Fußböden waren mit Mosaiken belegt, und die Wände waren bunt bemalt: eine Wohnkultur, die sich nach römischen Städten orientierte. Das gut ausgebaute Straßennetz erlaubte regen Handel.

Leider sind die Spuren heute fast ganz verwischt, obwohl es sehr viele Gutshöfe gab. In einer Salzburger Chronik wird berichtet, dass im Jahre 720 nach Christus Herzog Theodebert 80 zinspflichtige Romanengehöfte bei Traunwalchen an das Kloster Nonnberg schenkte.

Bei Grabenstätt-Erlstätt sind heute noch die Grundmauern eines großen Gutshofs, bestehend aus mehreren Gebäuden, von welchen mindestens drei Gebäude mit Hypokaustenheizungen, Mosaiken und Wandmalerei ausgestattet waren, vorhanden. Sie sind in der Ausstellung dokumentiert.