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Blick auf das Roemer- und Pelizaeus-Museum mit seinem im Jahr 2000 eröffneten Neubau. Foto: Roemer- und Pelizaeus-Museum.
Blick auf das Roemer- und Pelizaeus-Museum mit seinem im Jahr 2000 eröffneten Neubau
Auf Basis der in Hildesheim vorhandenen Reliefs wird die Kultkapelle des Gottes Thot im mittelägyptischen Tuna el-Gebel rekonstruiert und ermöglicht dem Besucher ein räumliches Erlebnis wie sonst nur in Ägypten selbst. Foto: Roemer- und Pelizaeus-Museum.
Auf Basis der in Hildesheim vorhandenen Reliefs wird die Kultkapelle des Gottes Thot im mittelägyptischen Tuna el-Gebel rekonstruiert und ermöglicht dem Besucher ein räumliches Erlebnis wie sonst nur in Ägypten selbst
Blick in die Ägypten-Ausstellung mit zwei monumentalen Sachmet-Statuen und einer Widderfigur,einer Leihgabe aus dem Ägyptischen Museum Berlin. Foto: Roemer- und Pelizaeus-Museum.
Blick in die Ägypten-Ausstellung mit zwei monumentalen Sachmet-Statuen und einer Widderfigur,einer Leihgabe aus dem Ägyptischen Museum Berlin
Anubis-Maske aus gebranntem Ton, wohl ein Modell der Masken, die vom Ut-Priester beim Balsamierungsritual getragen wurden. Foto: Roemer- und Pelizaeus-Museum.
Anubis-Maske aus gebranntem Ton, wohl ein Modell der Masken, die vom Ut-Priester beim Balsamierungsritual getragen wurden
Bronzebüste eines Königs aus dem 4. Jh. v.Chr., eine der wenigen Großbronzen aus dem alten Ägypten, die heute noch erhalten sind. Foto: Roemer- und Pelizaeus-Museum.
Bronzebüste eines Königs aus dem 4. Jh. v.Chr., eine der wenigen Großbronzen aus dem alten Ägypten, die heute noch erhalten sind
Detailansicht eines Ohrpflocks der alt-peruanischen Chimu-Kultur mit Einlagen aus Perlmutt, Muschelschalen, Malachit und Türkis. Foto: Roemer- und Pelizaeus-Museum.
Detailansicht eines Ohrpflocks der alt-peruanischen Chimu-Kultur mit Einlagen aus Perlmutt, Muschelschalen, Malachit und Türkis
Die Hildesheimer Ägypten-Ausstellung widmet sich auch dem Alltag und der Wirtschaft im alten Ägypten. Foto: Roemer- und Pelizaeus-Museum.
Die Hildesheimer Ägypten-Ausstellung widmet sich auch dem Alltag und der Wirtschaft im alten Ägypten
Die lebensgroße Statue des Wesirs Hem-iunu, größtes Highlight der Hildesheimer Altägypten-Sammlung. Foto: Roemer- und Pelizaeus-Museum.
Die lebensgroße Statue des Wesirs Hem-iunu, größtes Highlight der Hildesheimer Altägypten-Sammlung
Die originalgetreue Nachbildung der Grabkammer des Sennefer erlaubt es dem Besucher, den Bild- und Raumeindruck einer derartigen Grabkammer aus eigener Anschauung zu erleben. Foto: Roemer- und Pelizaeus-Museum.
Die originalgetreue Nachbildung der Grabkammer des Sennefer erlaubt es dem Besucher, den Bild- und Raumeindruck einer derartigen Grabkammer aus eigener Anschauung zu erleben
In der Hildesheimer Altägypten-Ausstellung begegnet der Besucher den alten Göttern, aber auch dem Leben der frühen Christen in Ägypten. Foto: Roemer- und Pelizaeus-Museum.
In der Hildesheimer Altägypten-Ausstellung begegnet der Besucher den alten Göttern, aber auch dem Leben der frühen Christen in Ägypten
Kopf einer Alabaster-Statue des Königs Chephren mit Nemes-Kopftuch und Uräus-Schlange auf dem breiten Stirnband, das machtvolle Symbol der Königswürde. Foto: Roemer- und Pelizaeus-Museum.
Kopf einer Alabaster-Statue des Königs Chephren mit Nemes-Kopftuch und Uräus-Schlange auf dem breiten Stirnband, das machtvolle Symbol der Königswürde
Oberer Teil vom prächtig bemalten Sarg des Amenemope, eines der frühesten Beispiele für schwarze Särge aus der 18. Dynastie um 1490 v. Chr. Foto: Roemer- und Pelizaeus-Museum.
Oberer Teil vom prächtig bemalten Sarg des Amenemope, eines der frühesten Beispiele für schwarze Särge aus der 18. Dynastie um 1490 v. Chr

Roemer- und Pelizaeus-Museum

Hildesheim

Welt­weit ein­zi­gar­ti­ge, le­bensg­ro­ße Sta­tue des Hem-iu­nu

Roemer- und Pelizaeus-Museum, Hildesheim
Karte

Region HannoverAntikenmuseen

Am Steine 1-231134 Hildesheim

Tel. 05121-9369-0kommunikation@rpmuseum.de

Leiterin:Dr. Regine Schulz

Di-So 10-18 Uhr

Der Archimedes Code

www.rpmuseum.dewww.einzigartige...seum-hildesheim/

Einzigartiges Museum

Roemer- und Pelizaeus-Museum

Auf den Spuren von Göttern, Gräbern und Geschichte(n)

Das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim (RPM), rund 30 Kilometer südlich von Hannover, gehört zu den bedeutendsten Museen Norddeutschlands. Hinter dem Doppelnamen stehen die Familiennamen der Begründer des Museums: Hermann Roemer (1816-1894) und Wilhelm Pelizaeus (1851-1930). Sie stifteten ihre Sammlungen ihrer Heimatstadt und schufen so die Grundlage für das Museum, das 1845 eröffnete. Bereits in seinen Anfängen sollte es als „Weltmuseum“ Kunstschätze aus aller Welt mit der Naturkunde und einer stadtgeschichtlichen Sammlung vereinigen.

Heute ist das RPM vor allem bekannt für seine herausragende Altägypten-Sammlung. Den größten Teil dieser Schätze verdankt das Museum Wilhelm Pelizaeus, der von 1869 bis 1914 in Ägypten lebte und arbeitete. Als Förderer der Grabungen auf dem Plateau von Giza erhielt Pelizaeus durch offizielle Fundteilungen Statuen, Reliefs und Grabbeigaben, die er der Stadt Hildesheim 1907 schenkte. Sie bildeten den Grundstock des 1911 eröffneten Pelizaeus-Museums.

Ein Jahrhundert später erzählen im RPM viele einmalige Zeugnisse zur Verwaltung, Religion, Architektur und Kunst Ägyptens Geschichte von den Anfängen bis in das christliche Mittelalter. Im Zentrum stehen dabei aber auch heute noch die über 4000 Jahre alten Funde vom Plateau der Pyramiden von Giza, denn das Hildesheimer Museum besitzt neben Wien, Bosten und Kairo eine der bedeutendsten Sammlungen aus der Zeit der Pyramiden! Weltweit einzigartig unter den Hildesheimer Schätzen ist die Statue des Wesirs Hem-iunu, der den Bau der Cheops-Pyramide leitete. Diese Statue ist bis heute das einzige lebensgroße Bildnis eines Privatmannes aus der Zeit des Pharaos Cheops und zählt – wie auch z.B. die Nofretete und der Rosetta Stone – zu den wichtigsten Zeugnissen ägyptischer Kultur.

Zu den weiteren Highlights zählen u.a. eine Anubis-Maske aus gebranntem und bemaltem Ton (Spätzeit, 6.-4. Jahrhundert v. Chr.), das bis heute einzige Beispiel ihrer Art, und eine Bronzebüste eines spätzeitlichen Königs aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., eine der wenigen erhaltenen Großbronzen aus dem alten Ägypten. Der Sarg des Amenemope, Oberster Waffenträger Thutmosis’ I., gehört zu den frühesten Beispielen für den Typus der „schwarzen Särge“, die in der 18. Dynastie aufkamen. Schließlich vermittelt die Rekonstruktion der Kultkapelle des Gottes Thot im mittelägyptischen Tuna el-Gebel dem Besucher ein räumliches Erlebnis wie sonst nur in Ägypten selbst.

Das RPM besitzt daneben Schätze aus vielen anderen Kulturen der Welt. Aus dieser vielfältigen völkerkundlichen Abteilung zeigt das Museum derzeit kostbares „Chinesisches Porzellan“. Es wurde zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert für den kaiserlichen Hof und die hohe Beamtenschaft hergestellt und beeindruckt durch die Vielfalt an Farben und Motiven. Einblicke in die Kulturen Alt-Perus bietet eine weitere Präsentation mit reich verzierter Keramik und farbenprächtigenTextilien sowie Grabbeigaben aus Gold und Silber.

Darüber hinaus präsentiert das RPM regelmäßig Sonderausstellungen zu unter-schiedlichsten Themen aus Kunst und Kultur, so z.B. 2007/2008 „Maya – Könige aus dem Regenwald“ und 2010/2011 „Duckomenta – Welt • Kultur • (Enten-)Erbe“.
Schauplatz
Stadt­mu­seum, Hil­des­heim

Stadt­mu­seum, Hil­des­heim. Ge­schich­te der Stadt Hil­des­heim, Nach­bil­dung „Hil­des­hei­mer Sil­ber­fund”

Ausstellung 20.4.-8.9.2013

Ausstellung 2013-04-20-2013-09-08
Die Macht der Toga. Mode im römischen Weltreich

Wer kennt sie nicht, die berühmte Rede­wendung„Kleider machen Leute“! Besonders traf das auf die alten Römer zu: Für sie spielte Kleidung eine besondere Rolle und durch sie zeigte ...

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