Reisen mit William Turner
Aquarelle und Mezzotintoradierungen aus dem Bury Art Museum
Joseph Mallord William Turner (London 1775 - 1851 Chelsea) war nicht nur der Vorzeigemaler Englands in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, sondern er zählte schon zu seinen Lebzeiten zu den bedeutendsten Meistern europäischer Landschaftsmalerei. Wegen seiner außerordentlichen Begabung als Zeichner wurde der Sohn eines Barbiers bereits im Alter von 14 Jahren in die Kunstschule der ehrwürdigen Royal Academy aufgenommen, die den Shooting Star im Jahre 1799 zu ihrem Associate Member und drei Jahre später zum Vollmitglied der Royal Academy ernannte - für einen erst 27jährigen Newcomer eine noch nie zuvor erfolgte Nobilitierung.
Obwohl Traditionalist, hatte sich der junge Turner den täglichen Kampf gegen Manier und Eintönigkeit aufs Banner geschrieben. Ihn interessierten vor allem die künstlerische Gestaltung atmosphärischer Effekte und elementarer Naturerscheinungen sowie die adäquate zeichnerische bzw. malerische Wiedergabe der in der wechselnden Wirkung von Licht, Luft und Weite erscheinenden Umwelt. Im Moment ihres Auftauchens hielt er in Skizzenbüchern Naturschauspiele fest, um sie im Atelier mit Öl- oder Aquarellfarben auf Leinwand oder auf Karton bannen zu können - Momentaufnahmen für sein aristokratisches Publikum, das ihm seine Lichtspiele und Farbgewitter wegen ihrer Neuartigkeit aus den Fingern riss.
Mit seinem Liber-Studiorum - das im Zentrum dieser Ausstellung steht, ergänzt um thematisch verwandte Aquarelle - gelang dem genialen Maler und Zeichner William Turner ein Hauptwerk aus dem Geist echter englischer und europäischer Romantik, dessen Faszination sich auch heutige Betrachter kaum entziehen können.
Obwohl Traditionalist, hatte sich der junge Turner den täglichen Kampf gegen Manier und Eintönigkeit aufs Banner geschrieben. Ihn interessierten vor allem die künstlerische Gestaltung atmosphärischer Effekte und elementarer Naturerscheinungen sowie die adäquate zeichnerische bzw. malerische Wiedergabe der in der wechselnden Wirkung von Licht, Luft und Weite erscheinenden Umwelt. Im Moment ihres Auftauchens hielt er in Skizzenbüchern Naturschauspiele fest, um sie im Atelier mit Öl- oder Aquarellfarben auf Leinwand oder auf Karton bannen zu können - Momentaufnahmen für sein aristokratisches Publikum, das ihm seine Lichtspiele und Farbgewitter wegen ihrer Neuartigkeit aus den Fingern riss.
Mit seinem Liber-Studiorum - das im Zentrum dieser Ausstellung steht, ergänzt um thematisch verwandte Aquarelle - gelang dem genialen Maler und Zeichner William Turner ein Hauptwerk aus dem Geist echter englischer und europäischer Romantik, dessen Faszination sich auch heutige Betrachter kaum entziehen können.
Ort der Ausstellung:
Kunsthaus der Apolda AvantgardeWebmuseen Service
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