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Reise in die Unsterblichkeit

Ägyptische Mumien und das ewige Leben

Augen-Intarsien für eine Maske. Bronze, Bein, schwarzer Stein, Länge 9 cm, Spätzeit (vermutlich). © Ägyptisches Museum Florenz.
Augen-Intarsien für eine Maske. Bronze, Bein, schwarzer Stein, Länge 9 cm, Spätzeit (vermutlich)
Uschebti der Verstorbenen Hathoremheb, Bemaltes Holz, Höhe 17,3 cm, Neues Reich. © Ägyptisches Museum Florenz.
Uschebti der Verstorbenen Hathoremheb, Bemaltes Holz, Höhe 17,3 cm, Neues Reich
Uschebti-Schrein des Nekhtamontu, Stuckiertes und bemaltes Holz, Höhe 36,3 cm, Basis 14,5 x 23 cm, Neues Reich. © Ägyptisches Museum Florenz.
Uschebti-Schrein des Nekhtamontu, Stuckiertes und bemaltes Holz, Höhe 36,3 cm, Basis 14,5 x 23 cm, Neues Reich
Statue des Ptha-Soker-Osiris, Stuckiertes und bemaltes Holz, Höhe 56,8 cm, Basis 25 x 7,5 cm, Spätzeit. © Ägyptisches Museum Florenz.
Statue des Ptha-Soker-Osiris, Stuckiertes und bemaltes Holz, Höhe 56,8 cm, Basis 25 x 7,5 cm, Spätzeit
Statue eines sitzenden Paares, Kalkstein, Höhe 40,3 cm, Basis 18 x 23 cm, Neues Reich, 18. Dynastie. © Ägyptisches Museum Florenz.
Statue eines sitzenden Paares, Kalkstein, Höhe 40,3 cm, Basis 18 x 23 cm, Neues Reich, 18. Dynastie
Statue des Priesters Henat, Grüner Basalt, fehlender Kopf ergänzt, Höhe 79 cm, Sockel 22,5 x 13 cm, Spätzeit, 27. Dynastie. © Ägyptisches Museum Florenz.
Statue des Priesters Henat, Grüner Basalt, fehlender Kopf ergänzt, Höhe 79 cm, Sockel 22,5 x 13 cm, Spätzeit, 27. Dynastie
Kosmetikschale, Blaue Fayence, Durchmesser 9,1 cm, Spätzeit. © Ägyptisches Museum Florenz.
Kosmetikschale, Blaue Fayence, Durchmesser 9,1 cm, Spätzeit
Ring mit Skarabäus-Einlage, Gold mit blauer Fayence, Durchmesser 2,3 cm, Länge der Einfassung 1,5 cm, Neues Reich (vermutlich). © Ägyptisches Museum Florenz.
Ring mit Skarabäus-Einlage, Gold mit blauer Fayence, Durchmesser 2,3 cm, Länge der Einfassung 1,5 cm, Neues Reich (vermutlich)
Halskette [Mezza Pagina], Fayence in den Farben azurblau, dunkelblau, grün und orange, Länge 80 cm, Neues Reich (vermutlich). © Ägyptisches Museum Florenz.
Halskette [Mezza Pagina], Fayence in den Farben azurblau, dunkelblau, grün und orange, Länge 80 cm, Neues Reich (vermutlich)
Priester mit Anubis-Maske.
Priester mit Anubis-Maske
Pantoffeln.
Pantoffeln
AusstellungFrankfurt/Main, 5.11.2011 bis 26.2.2012
Karte

Archäologisches MuseumKarmelitergasse 160311 Frankfurt/Main

archaeologische...der/sonder.htmlarchaeologische...um.frankfurt.de

Di, Do-So 10-18 UhrMi 10-20 Uhr

Reise in die Unsterblichkeit

Ägyptische Mumien und das ewige Leben

Geheimnisvolle Jenseitsvorstellungen, grausig anmutende Praktiken der Mumifizierung und Einbalsamierung, fremdartige, tiergestaltige Gottheiten, prächtige Sarkophage und Amulette …

Seit der Antike fasziniert die Kultur des Alten Ägyptens und beeinflusst unsere Phantasie durch seine Monumentalarchitektur, den künstlerischen Glanz der Pharaonenschätze und durch sein religiöses Glaubenssystem.

Zahlreiche Religionen kennen ein Jenseits, doch es sind vor allem die altägyptischen Vorstellungen vom jenseitigen Leben und die Techniken der Leichenkonservierung, die uns noch heute fesseln. Schon der griechische Historiker Herodot berichtete im 5. Jahrhundert vor Christus detailreich über die ägyptischen Verfahren der Mumifizierung und Einbalsa­mierung.

Diesen Aspekten des altägyptischen Totenkults widmet sich eine Ausstellung des Archäologischen Museums Frankfurt, konzipiert und mit hochrangigen Leihgaben versehen vom Ägyptischen Museum Florenz (Museo Egizio di Firenze). Zum ersten Mal zeigt es seine bedeutenden Sammlungen in diesem Umfang außerhalb Italiens. Sie bestehen zum einen aus Objekten, welche der intensiven und langjährigen Sammlungstätigkeit der einflussreichen Familie Medici in Florenz zu verdanken sind, und zum anderen aus Erträgen der tos­kanisch-französischen Grabungskampagne von 1828, an der die beiden Ägyptologen Rosellini und Champollion beteiligt waren. Die Funde aus dieser Grabung wurden zum Teil nach Florenz und zum Teil in den Louvre nach Paris gebracht. Jean-François Champollion war 1822 als Erstem die Entziffe­rung der ägyptischen Hieroglyphen gelungen.

Schwerpunkte der Ausstellung sind das religiöse Konzept des Jenseits, die Praktiken der Mumifizierung und Einbalsamie­rung, die Rolle des Sarkophages im Totenkult, Ritualobjekte der Begräbnisausstattung sowie Alltagsgegenstände in den Grabbeigaben. Wir zeigen faszinierende Originalfunde aus drei Jahrtausenden ägyptischer Kulturgeschichte.

Beachten Sie bitte die erweiterten Öffnungszeiten: Mo–So 10–18 Uhr, Mi 10–20 Uhr.
Ausstellungsort: Refektorium des Karmeliterklosters, Zugang über Münzgasse 9 oder über das Archäologische Museum (Karmelitergasse 1).
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