Pretty on pink

Graue Eminenzen des Schmucks

Schmuckmuseum Pforzheim im Reuchlinhaus
28.10.2017-15.2.2018

Jahnstraße 42
75173 Pforzheim

www.schmuckmuseum.de

Di-So+Ft 10-17 Uhr

Wie keine an­dere Farbe steht Grau für die Moderne. Dem ent­gegen steht die Farbe Pink. In ihrer vitalen Farb­tiefe ver­langt sie sofort Auf­merk­sam­keit.

Bild
Brosche, Silber, Kunststoff, Katja Prins, 2006
Pretty on pink :: Ausstellung
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Grau fällt auf durch Zurückhaltung. Nun rückt es in allen Nuancen zwischen Weiß und Schwarz in den Vordergrund und damit neue Materialien, die die Schmuckkunst in ihrer jeweiligen Epoche inspirierte. Unterschiedliche Mentalitäten drücken sich mit diesem Farbspektrum aus — Zurückhaltung bei Trauerschmuck aus Eisen, edles Understatement bei Diamantschmuck, kühle Nüchternheit und Rationalität bei Schmuck des Art déco oder in Bauhaustradition.

Wie keine andere Farbe steht Grau für die Moderne, sind doch ihre maßgeblichen Materialien wie Beton und Stahl ebenfalls grau. Insbesondere zeitgenössische Künstler wie etwa Ramon Puig Cuyás, Katja Prins oder Ruudt Peters wenden sich zwischenzeitlich diesem Farbspektrum zu.

Dem entgegen steht die Farbe Pink. In ihrer vitalen Farbtiefe verlangt sie sofort Aufmerksamkeit. Als Purpur demonstrierte es weltliche und kirchliche Macht, in der zeitgenössischen Mode wollte und konnte Pink regelrecht schockieren. Die Farbe kontrastiert den ausgestellten Schmuck und rückt ihn ganz „undezent” in den Vordergrund.