Positionen des Realismus

Pastelle von Johannes Grützke, Susanne Mull und Gerlinde Zantis

Museum bei der Kaiserpfalz
1.12.2018-13.1.2019

François-Lachenal-Platz 5
55218 Ingelheim

www.museum-ingelheim.de

April bis Okt:
Di-So 10-17 Uhr

Nov bis März:
Di-So 10-16 Uhr

Johan­nes Grützke (1937-2017), einer der be­deutend­sten reali­stischen deut­schen Maler des zwan­zig­sten Jahr­hun­derts, griff die in den 1970er Jahren die in Ver­gessen­heit geratene künst­le­rische Technik des Pastells wieder auf.

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    Johannes Grützke (1937-2017), einer der bedeutendsten realistischen deutschen Maler des zwanzigsten Jahrhunderts, griff die in den 1970er Jahren die in Vergessenheit geratene künstlerische Technik des Pastells wieder auf. In genialer Weise nutzte er dabei die Kombination von Malerei und Zeichnung.

    Die 1963 geborene Gerlinde Zantis markiert eine gegensätzliche Position: Sie lotet in ihren fast monochromen Zeichnungen die expressive Grenze der Technik aus und beschreibt dunkle Welten, die durch ihre Reduktion und gleichzeitige Perfektion faszinieren.

    Susanne Mull, geboren 1967, scheint beide Positionen zu verbinden: Koloristische Vitalität der Darstellung verknüpft sie mit formaler Akkuratesse und treibt die Kreidezeichnung weit über bisher Gesehenes hinaus.

    Alle drei beweisen die künstlerische Relevanz dieser unmittelbaren bildnerischen Technik. Sie offenbaren darüber hinaus die unerschöpfliche Innovationskraft des Pastells.