Petra. Wunder in der Wüste

Antikenmuseum
23.10.2012-20.5.2013

St-Alban-Graben 5
4010 Basel

www.antikenmuseumbasel.ch

Di-So 10-17 Uhr

Vor genau zwei­hundert Jahren entdeckte der Basler Johann Ludwig Burck­hardt alias Scheich Ibrahim die jor­da­ni­sche Wüsten­stadt Petra, die im Westen lange Zeit in Ver­ges­sen­heit geraten war.

Vor genau zweihundert Jahren entdeckte der Basler Johann Ludwig Burckhardt alias Scheich Ibrahim die jordanische Wüstenstadt Petra, die im Westen lange Zeit in Vergessenheit geraten war. Der Schweizer Abenteurer legte damit den Grundstein für die Erforschung der mysteriösen Stadt, die heute zum UNESCO-Welterbe gehört.

Petra war die Hauptstadt der Nabatäer, eines antiken Nomadenvolks, das vor über 2000 Jahren sesshaft wurde und mitten in der Wüste eine blühende Stadt mit eindrücklicher Architektur und einem genialen Wasserleitungssystem baute.

Petra in Basel

Die Ausstellung präsentiert die Ergebnisse der neusten archäologischen Forschungen in Petra, an denen auch Schweizer beteiligt sind. Rund 150 Originalwerke aus Jordanien, Computeranimationen und Modelle zeigen, woher die Nabatäer kamen, wie sie reich wurden und welche Götter sie verehrten. Die Besucher erfahren, wie die Nabatäer es schafften, in einer so unwirtlichen Gegend eine ganze Stadt mit gigantischen Bauten zu errichten und zu bewässern. In einem Gebiet, das heute zu den wasserärmsten der Welt zählt. Die Ausstellung zeigt auch wunderbare Kunst aus Petra: Neben Werken im griechisch-römischen Stil beeindrucken auch abstrakte Formen.

Ein Basler Scheich

Die Besucher lernen ausserdem Johann Ludwig Burckhardt alias Scheich Ibrahim näher kennen – einen der spannendsten Entdecker des 19. Jahrhunderts. Kinder und Jugendliche begeben sich in der Ausstellung auf den Spuren des Basler Scheichs auf Entdeckungsreise. Ausgerüstet mit einem Kompass lösen sie diverse Rätsel auf ihrem Weg nach Petra.