Paula Modersohn-Becker

zwischen Worpswede und Paris

Von der Heydt Museum
9.9.2018-6.1.2019

Turmhof 8
42103 Wuppertal

www.von-der-heydt-museum.de

Di-Mi, Fr-So 11-18 Uhr
Do 11-20 Uhr

Die Aus­stel­lung prä­sen­tiert ihre ein­drucks­vollen Por­träts, Selbst­porträts, Still­leben und Land­schaften zu­sammen mit Gemälden ihrer Maler­freunde aus Worps­wede: Fritz Macken­sen, Otto Moder­sohn, Fritz Over­beck, Hans am Ende und Hein­rich Vogeler.

Bild
Paula Modersohn-Becker :: Ausstellung
  • Mini-Map mit Marker
Die Beharrlichkeit, mit der die junge Malerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907) Anfang des 20. Jahrhunderts in einer männlich dominierten Kunstwelt ihre Ziele verfolgte, fasziniert. Selbstbewusst und unabhängig vom Urteil ihrer Lehrer, Malerkollegen und Kritiker gelang es ihr, etwas Neues in der Malerei zu schaffen. Ihr in nur wenigen Jahren entstandenes Oeuvre weist sie als Vorläuferin des Expressionismus aus.

Nach ersten Studienjahren in Berlin, suchte die junge Malerin 1898 Anschluss an die Künstlerkolonie Worpswede. Fritz Mackensen wurde ihr Lehrer, der ältere Otto Modersohn ihr Mann. Ihre wichtigste Inspiration fand sie in der berühmtesten Kunstmetropole der Zeit. In Paris vermisste sie die Familie in Worpswede, in Worpswede sehnte sie sich nach dem Flair der Großstadt. In ihrer Malerei konzentrierte sie sich auf Klarheit und Einfachheit des Ausdrucks. Ihren Lieblingsmotiven, Kinder, Alte und einfache Leute, verlieh sie dadurch faszinierende Monumentalität. Sie starb früh, mit nur 31 Jahren.

Die Ausstellung im Von der Heydt-Museum, das mit mehr als 20 Gemälden neben Bremen das größte Konvolut der Malerin besitzt, präsentiert ihre eindrucksvollen Porträts, Selbstporträts, Stillleben und Landschaften zusammen mit Gemälden ihrer Malerfreunde aus Worpswede: Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Fritz Overbeck, Hans am Ende und Heinrich Vogeler. Andererseits setzt die Schau ihr Werk in den Kontext der Pariser Avantgarde, vertreten durch Arbeiten von Rodin, Maillol, Cézanne, Gauguin und Bernard.