facebook Twitter Weiterempfehlen Favoriten Mehr Lesezeichen
Intern
Otto-Lilienthal-Museum, ständige Ausstellung
Otto-Lilienthal-Museum, ständige Ausstellung
zeitgenössische Retusche einer Fotografie die im Otto-Lilienthal-Museum als CDV als Ausstellerausweis der Berliner Gewerbeausstellung vorhanden ist. . Atelier Regis.
zeitgenössische Retusche einer Fotografie die im Otto-Lilienthal-Museum als CDV als Ausstellerausweis der Berliner Gewerbeausstellung vorhanden ist.
Modell des Luftfahrzeugs "La Paserola" von Bartolomeu Lourenço de Gusmão, 1709 - Modell von Harald Serowski, Berlin; für das Museum nach zeitgenössischen Abbildungen entworfen und gebaut. In der ständigen Ausstellung.
Modell des  Luftfahrzeugs "La Paserola" von Bartolomeu Lourenço de Gusmão, 1709 - Modell von Harald Serowski, Berlin; für das Museum  nach zeitgenössischen Abbildungen entworfen und gebaut. In der ständigen Ausstellung.
"Windblume" - Windspiel im Aeronauticon des Otto-Lilienthal-Museums Entwurf: G. Maciejewski, Greifswald, Bau: Werkstatt Museum. Foto: Wittig.
"Windblume" - Windspiel im Aeronauticon des Otto-Lilienthal-Museums
Entwurf: G. Maciejewski, Greifswald, Bau: Werkstatt Museum
Vakuum-Luftschiff des Francesco Lana de Terci (Modell) von H. Serowski für das Museum entworfen und gebaut, in der ständigen Ausstellung. Foto: Gühlke.
Vakuum-Luftschiff des Francesco Lana de Terci (Modell) von H. Serowski für das Museum entworfen und gebaut, in der ständigen Ausstellung.
Modell der Postluftkugel "Minerva" Modell des Trickfilmszenographen Harald Serowski (die Fahrzeuge des Sandmännchens) nach zeitgenössischen Abbildungen 1784 ff, die "Ballonmanie" der Zeit karikierend. . Foto: Gühlke.
Modell der Postluftkugel "Minerva" Modell des Trickfilmszenographen Harald Serowski (die Fahrzeuge des Sandmännchens) nach zeitgenössischen Abbildungen 1784 ff, die "Ballonmanie" der Zeit karikierend.
Modell "Großer Schlagflügelapparat" in der Ausstellungshalle des Museums. Foto: Schönherr/Macijewski Pressefoto.
Modell "Großer Schlagflügelapparat" in der Ausstellungshalle des Museums
Replik Vorflügelapparat am Hang. Foto: Otto-Lilienthal-Museum.
Replik Vorflügelapparat am Hang
Otto Lilienthal mit kleinem Schlagflügelapparat in der Tongrube neben Fliegeberg. Der kleine Schlagflügelapparat wurde 1893 gebaut und zunächst ohne Motor erprobt. Es existiert eine Fotografie mit eingebautem Motor, jedoch kein Bild im Fluge. Foto: Ottomar Anschütz.
Otto Lilienthal mit kleinem Schlagflügelapparat in der Tongrube neben Fliegeberg. Der kleine Schlagflügelapparat wurde 1893 gebaut und zunächst ohne Motor erprobt. Es existiert eine Fotografie mit eingebautem Motor, jedoch kein Bild im Fluge
Kindergruppe vor dem Prototyp der TT-62, inzwischen gescheiterte Flugzeugentwicklung der Firma High Performance Aircraft aus Zirchow/Heringsdorf. Foto: Udo Zander.
Kindergruppe vor dem Prototyp der TT-62, inzwischen gescheiterte Flugzeugentwicklung der Firma High Performance Aircraft aus Zirchow/Heringsdorf
Detail der Wanddampfmaschine Nr. 137,1889, Maschinenfabrik Otto Lilienthal. Foto: Frank Tynan, Australia.
Detail der Wanddampfmaschine Nr. 137,1889, Maschinenfabrik Otto Lilienthal

Otto-Lilienthal-Museum

Anklam

Leben und Werk Otto Lilien­thals, Be­ginn des Menschen­flugs, Traum vom Fliegen, Re­kon­struk­tionen aller Flug­appa­rate Lilien­thals.

Otto-Lilienthal-Museum, Anklam
Karte

Region GreifswaldErfindermuseen

Ellbogenstraße 117389 Anklam

Tel. 03971-245500info@lilienthal-museum.de

Mai:  Di-Fr 10-17 Uhr  Sa-So 13-17 UhrJuni bis Sept:  tägl. 10-17 UhrOkt:  Di-Fr 10-17 Uhr  Sa-So 13-17 UhrNov bis April:  Mi-Fr 11-15.30 Uhr  So 13-15.30 Uhr

www.lilienthal-museum.dewww.lilienthal-m...de/olma/home.htmde.wikipedia.org...ilienthal_Museumde.wikipedia.org...ilienthal-Museum

Regiondo PartnerEinzigartiges Museum

Otto-Lilienthal-Museum

Das Museum in der Geburtstadt des großen Flugpioniers ist wider Erwarten kein Flugzeugmuseum. Es beschreibt vielmehr einen alten Menschheitstraum, dessen Geschichte lange vor dem Zeitalter der Technik beginnt. Sagen, Legenden und angebliche Überlieferungen berichten zu allen Zeiten von mutmaßlich fliegenden Menschen. Sieht man die Figur Lilienthals in der Halle des Museums in seinem filigranen Apparat aus Weidenholz und Baumwollstoff Ikarus-gleich unter der gläsernen Decke schweben, versteht man, dass das Museum ihn am Scheitelpunkt zwischen der uralten Kulturgeschichte des Menschenflugs und der nur 100 Jahre alten Technikgeschichte des Flugzeugs sieht.

Mit Lilienthals freien und wiederholbaren Flügen in den Jahren 1891 bis 1896 in der näheren und weiteren Umgebung Berlins begann die licht- und schattenreiche Geschichte von Luft- und Raumfahrt. Ihre Fortsetzung wird in den USA als Nationalerbe gefeiert, die Gebrüder Wright, Schöpfer des Motorflugzeugs, als Verwirklicher des "amerikanischen Traums". In Deutschland ist man zu Unrecht bescheidener. Als "the Flying Man", und Begründer des Menschenflugs zählt Otto Lilienthal zu den weltbekannten Söhnen Deutschlands. Die Gebrüder Wright nannten sich seine Schüler. Das Museum in Lilienthals Geburtsstadt Anklam in Vorpommern unweit der Ostsee setzt Lilienthal ein würdiges Denkmal. Das Museum wurde 1996 durch die "Fédération Aéronautique Internationale" als "FAI rocognized Museum" geehrt und erhielt 1999 als erstes ostdeutsches Museum einen "European Museum of the Year Award".

Aber das Museum zeigt weit mehr als Flugzeuge. An einfachen Knopfdruckexperimenten kann man das von Lilienthal entschlüsselte Geheimnis des Flügels verstehen. Baukästen, eine Dampfmaschine und die Geschichte der Pressefotografie sind weitere Ausstellungsthemen. Es ist kaum bekannt, dass der Name Lilienthal mit vielen technischen, kulturellen und sozialen Neuerungen verbunden ist. Fast alle Baukastensysteme von Lego bis Fischer-Technik gehen auf Lilienthalsche Patente zurück. Mit der Entwicklung des "Kleinmotors System Lilienthal" schrieb er Dampfmaschinengeschichte. Seit 2004 besitzt das Museum das einzige erhaltene Exemplar, die Wanddampfmaschine Nr. 137 von 1889, die in Australien überlebt hat. Sie ist funktionstüchtig und wird bei Führungen in Bewegung gesetzt. Als Berliner Unternehmer führte Lilienthal in seiner Fabrik eine „Arbeiter-Gewinnbeteiligung“ ein, und in der Geschichte der Berliner Volksbühne kommt sein Name ebenfalls vor.
Auch das Flugzeug war für Lilienthal ein ”Kulturelement” mit dem er die erfüllte Vision vom Weltluftverkehr und die gescheiterte vom ewigen Frieden verband.
Anzeige

Webmuseen Service

Museum fehlt
Wenn Sie ein Museum nicht finden, kann es sein, daß wir noch keine Daten bekommen haben. Bitte lassen Sie uns an Ihrem Wissen teilhaben. Die Aufnahme erfolgt redaktionell und somit kostenfrei.
Ein Museum empfehlen >>

Partner von Webmuseen werden
Unseren Publikationspartnern (siehe Fußbereich) stellen wir umfangreiche Daten für deren jeweilige Projekte zur Verfügung. Anbieter museumsbezogener Dienstleistungen profitieren von unserer Marktkenntnis und Reichweite.
Ihr Projekt beschreiben >>

Webmuseen SocialMedia

Sie sind Kulturliebhaber? Unsere Kanäle stehen Ihnen offen, zum Mitlesen oder um Ihre Tipps und Nachrichten mit unserer Community zu teilen.