Otto Eberle

Maler, Grafiker und Lehrer

Galerie im Prediger
10.3.-22.4.2019

Johannisplatz 3
73525 Schwäbisch Gmünd

www.schwaebisch-gmuen...erie-im-prediger.html

Di-Mi, Fr 14-17 Uhr
Do 14-19 Uhr
Sa-So+Ft 11-17 Uhr

Mit Wer­ken aus dem Nach­lass gibt die Aus­stellung zum 110. Geburts­tag Otto Eberles Ein­blicke in das viel­ge­stal­tige Schaffen des Malers und Grafikers.

Bild
Otto Eberle, Tamaris bei Sète (Südfrankreich), 1967, Aquarell
Otto Eberle :: Ausstellung
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Als Otto Eberle am 23. Dezember 1981 in seiner Geburtsstadt Schwäbisch Gmünd stirbt, ist sein Name weithin zum Synonym geworden für hervorragende Gebrauchsgrafik und Kirchenmalerei, aber auch für lehrende Tätigkeiten. Mit Werken aus dem Nachlass gibt die Ausstellung zum 110. Geburtstag Otto Eberles Einblicke in das vielgestaltige Schaffen des Malers und Grafikers.

Geboren am 12. April 1909, absolviert er eine Lehre als Porzellanmaler und Zeichner in einer Gmünder Silberwarenfabrik und besucht die Gewerbeschule, war aber auch im Malerhandwerk tätig. Er arbeitet als Gebrauchsgrafiker für Gmünder Firmen und gründet 1937 ein eigenes Atelier für Graphik. 1944 zum Kriegsdienst eingezogen, verbringt er eineinhalb Jahre in französischer Kriegsgefangenschaft, wo er durch Vermittlung der Kriegsgefangenenhilfe als Maler tätig sein kann.

Die Ausgestaltung der Lagerkapelle in Montpellier steht am Beginn einer umfangreichen Tätigkeit als Kirchenmaler, mit Arbeiten unter anderem in Weiler i. d. B., Burgstall, Kirchberg a. d. M., Alfdorf, Harrow bei London, Urbach und Esslingen-Sirnau. Ab 1947 hat er einen Lehrauftrag an der Gewerbeschule inne und ist auch am Pädagogischen Institut sowie an der Kaufmännischen Berufsschule tätig. Unabhängig davon arbeitet er weiter als freischaffender Maler und Zeichner.