Odin Thor und Freyja

Archäologisches Museum
11.2.-6.6.2017

Karmelitergasse 1
60311 Frankfurt/Main

archaeologisches-museum.frankfurt.de

Di, Do-So 10-18 Uhr
Mi 10-20 Uhr

Eine Aus­stel­lung über die auf­regen­den Gra­bungs- und For­schungs­ergeb­nisse zu däni­schen Kult­plätzen des 1. Jahr­tau­sends n.Chr. und ihre Be­zie­hun­gen zum Konti­nent.

Bild
Walküren-Fibel aus vergoldetem und nielliertem Silber, Tissø (Seeland), 9./10. Jh.
Odin Thor und Freyja :: Ausstellung
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Odin, Thor und Freyja gehören zu den bekanntesten Gottheiten des heidnischen Nordens. Sie waren zuständig für Kriegswesen, Ordnung und Fruchtbarkeit.

Die Ausstellung widmet sich erstmals den aufregenden neuen Ausgrabungen und Forschungen des Dänischen Nationalmuseums zu skandinavischen Kultplätzen des 1. Jahrtausends n. Chr.

Kostbare Funde und überraschende Ausgrabungsbefunde vermitteln faszinierende Einblicke in die Kultpraxis der paganen Religion des alten Nordens. Im Zentrum stehen dänische Fürstenresidenzen mit riesigen, bis zu 50 m langen Versammlungshallen und eigenen Kultbauten für gemeinschaftliche Opfer. Spektakulär sind die architektonischen Inszenierungen dieser Bauten im Frankfurter Museum in natürlicher Größe.

Eine Vielzahl seltener und faszinierender Funde des altnordischen Opfer- und Götterkultes, darunter Figürchen der Hauptgottheiten Odin, Thor und Freyja, sowie der adeligen Lebenswelt (Gefolgschaft, Frauen, Feste, Jagd, Handwerk, Handel) illustrieren eindrucksvoll die herausragende Funktion und historische Bedeutung der Residenz von Tissø auf Seeland (550 bis 1050 n. Chr.).

Die intensiven Beziehungen zwischen den Eliten des heidnischen Nordens und des christlichen Frankenreichs werden vor allem durch die singulären Grablegen aus Frankfurt und der Wikingerstadt Haithabu erlebbar gemacht.