Staatsgalerie StuttgartKonrad-Adenauer-Straße 30-3270173 Stuttgart
Di, Do 10-20 UhrMi, Fr-So 10-18 Uhr
Mythos Atelier
Von Caspar David Friedrich bis Bruce Nauman
Die Große Landesausstellung der Staatsgalerie Stuttgart thematisiert die Bedeutung von Künstlerateliers und ihrer Darstellung in der Moderne. Zu erstklassigen Werken aus eigenem Bestand werden hochkarätige internationale Leihgaben präsentiert.
Atelierszenen im Rahmen des Künstlerselbstporträts gibt es seit der Renaissance. Erst seit dem frühen 19. Jahrhundert wird die Atelierdarstellung als Ausdruck und Hinterfragung des künstlerischen Schöpfungsmythos zu einem zentralen, überaus facettenreichen Thema.
Der Bogen spannt sich von der Romantik bis in die Gegenwart. Caspar David Friedrich, Adolph Menzel oder Edouard Manet, in der Klassischen Moderne vor allem Pablo Picasso, Henri Matisse, Ernst Ludwig Kirchner oder Max Beckmann schaffen programmatische Atelierbilder, die ihr Werk nicht nur erläutern, sondern mit ihm regelrecht verschmelzen. Andere wie Constantin Brancusi, Kurt Schwitters oder Alberto Giacometti machen ihr Atelier selbst zum Kunstwerk. Im rekonstruierten Pariser Atelier Piet Mondrians kann der Besucher dann direkt teilhaben an dessen revolutionärer Ganzheitsvision.
Seit den 1960er Jahren setzen sich die Künstler oft explizit mit dem Mythos des Ateliers auseinander: Bruce Nauman, Joseph Beuys, Dieter Roth, Paul Mc-Carthy oder Lois Renner erweitern dabei das Spektrum nicht nur medial durch Video, Computertechnik und Installationskunst, sondern auch inhalt-lich in der Verknüpfung von Atelier und Alltag, Labor und Bühne.
So bleibt die große Anzahl der Künstler, die ihre Werkstatt als Ausgangspunkt von Selbstreflexion und Strategieüberlegungen thematisieren bis in die jüngste Gegenwart hinein vielfältig und überraschend. Die Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart ist medienübergreifend konzipiert, setzt ihren Schwerpunkt jedoch auf Malerei und Fotografie. Sie ermöglicht dem Besucher eine Forschungsreise über zwei Jahrhunderte und bietet eine ebenso erkenntnis- wie abwechslungsreichen Auseinandersetzung mit den Umbrüchen künstlerischen Selbstverständnisses in der Moderne.
Atelierszenen im Rahmen des Künstlerselbstporträts gibt es seit der Renaissance. Erst seit dem frühen 19. Jahrhundert wird die Atelierdarstellung als Ausdruck und Hinterfragung des künstlerischen Schöpfungsmythos zu einem zentralen, überaus facettenreichen Thema.
Der Bogen spannt sich von der Romantik bis in die Gegenwart. Caspar David Friedrich, Adolph Menzel oder Edouard Manet, in der Klassischen Moderne vor allem Pablo Picasso, Henri Matisse, Ernst Ludwig Kirchner oder Max Beckmann schaffen programmatische Atelierbilder, die ihr Werk nicht nur erläutern, sondern mit ihm regelrecht verschmelzen. Andere wie Constantin Brancusi, Kurt Schwitters oder Alberto Giacometti machen ihr Atelier selbst zum Kunstwerk. Im rekonstruierten Pariser Atelier Piet Mondrians kann der Besucher dann direkt teilhaben an dessen revolutionärer Ganzheitsvision.
Seit den 1960er Jahren setzen sich die Künstler oft explizit mit dem Mythos des Ateliers auseinander: Bruce Nauman, Joseph Beuys, Dieter Roth, Paul Mc-Carthy oder Lois Renner erweitern dabei das Spektrum nicht nur medial durch Video, Computertechnik und Installationskunst, sondern auch inhalt-lich in der Verknüpfung von Atelier und Alltag, Labor und Bühne.
So bleibt die große Anzahl der Künstler, die ihre Werkstatt als Ausgangspunkt von Selbstreflexion und Strategieüberlegungen thematisieren bis in die jüngste Gegenwart hinein vielfältig und überraschend. Die Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart ist medienübergreifend konzipiert, setzt ihren Schwerpunkt jedoch auf Malerei und Fotografie. Sie ermöglicht dem Besucher eine Forschungsreise über zwei Jahrhunderte und bietet eine ebenso erkenntnis- wie abwechslungsreichen Auseinandersetzung mit den Umbrüchen künstlerischen Selbstverständnisses in der Moderne.
Ort der Ausstellung:
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