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Museum für Stadtgeschichte der Stadt Luxemburg

Luxembourg

Ge­schich­te der Stadt Luxem­burg vom Früh­mittel­alter bis zum 20. Jahr­hun­dert. Son­der­auss­tellun­gen zu histo­rischen Themen

Museum der Stadt Luxemburg. (c) Falk Eisleben.
Museum der Stadt Luxemburg
Museum VueCorniche. (c) Christof Weber.
Museum VueCorniche
Museum Lichthof. (c) Falk Eisleben.
Museum Lichthof
Architektur Panoramalift . (c) MHVL.
Architektur Panoramalift
Besucher Architektur . (c) Eric Chenal.
Besucher Architektur
Dauerausstellung Besucher. (c) Eric Chenal.
Dauerausstellung Besucher
Dauerausstellung Besucher Panorama. (c) MHVL.
Dauerausstellung Besucher Panorama
Dauerausstellung Festungsraum. (c) Christof Weber.
Dauerausstellung Festungsraum
Dauerausstellung Melusina. (c) Christof Weber.
Dauerausstellung Melusina
Dauerausstellung Raum zum 2. Weltkrieg . (c) Christof Weber.
Dauerausstellung Raum zum 2. Weltkrieg
Dauerausstellung Zeitleiste. (c) Christof Weber.
Dauerausstellung Zeitleiste
Daueraustellung Panorama Detail. (c) MHVL.
Daueraustellung Panorama Detail
Maquette Stadt Luxemburg.
Maquette Stadt Luxemburg
Historisches MuseumLuxembourg
Karte

14, rue du Saint-Esprit2090 Luxembourg

Tel. 2290501

Mo geschlossenDi-Mi, Fr-So 10-18 UhrDo 10-20 Uhr

www.mhvl.luwww.musee-hist.luwww.museumsmile.lu

Museum für Stadtgeschichte der Stadt Luxemburg

Musée d’Histoire de la Ville de Luxembourg

Das 1996 eröffnete Historische Museum der Stadt Luxemburg liegt im Herzen der Altstadt. Eine umfangreiche Dauerausstellung sowie regelmäßig stattfindende Wechselausstellungen machen auf originelle Weise die über tausendjährige Geschichte der Hauptstadt des Großherzogtums begreifbar.

Die Architektur
Im Rahmen der Erhaltung der historischen Bausubstanz in der Stadt wurde das Historische Museum in ein Ensemble aus vier alten Bürgerhäusern des 17. bis 19. Jahrhunderts, die auch mittelalterliche Strukturen enthalten, eingebaut. Die Ergebnisse einer archäologischen Untersuchung haben die Baugeschichte der Gebäude verständlich gemacht und konnten gleichzeitig in die architektonische und museographische Konzeption des Hauses integriert werden. Zwei Beispiele für die besonders gelungene Anpassung der alten Bausubstanz an moderne Erfordernisse sind die „schwebende“ Glasfassade und der Panoramalift, der die Gesamthöhe des Museums durchfährt und dabei spektakuläre Perspektiven eröffnet.

Die Architektur des Museums besticht durch ihre Vertikalität. Das acht Stockwerke umfassende Gebäude (wovon sechs für die Besucher zugänglich sind) spiegelt damit die Struktur der Stadt selbst wider.

Der Panoramalift
Mit 18 m2 bildet der Lift einen eigenen Ausstellungsraum, der bis zu 65 Personen fasst. Dank der Glaswände und des langsamen Tempos sieht der Besucher in den unteren Etagen den nackten Fels, um anschließend von den oberen Stockwerken aus das Panorama von Grund und Rhamplateau zu bewundern. Bei einer Fahrt mit dem Aufzug zeigen sich die verschiedenen Schichten der Stadthistorie, wodurch 1000 Jahre Geschichte in wenigen Minuten erlebbar werden.

Sammlungen und Ausstellungen
Gleichsam als Abbild der Stadt besteht auch das Museum aus zwei Teilen: Während die unteren Etagen (0, 1 und 2) der Dauerausstellung zur Stadtgeschichte vorbehalten sind, werden in den oberen Stockwerken (3, 4 und 5) Wechselausstellungen gezeigt.

Dauerausstellung: „Luxemburg, eine Stadt im Museum“
Auf der ersten Etage der neuen Dauerausstellung vermittelt ein chronologischer Teil dem Besucher die wichtigsten Daten der Geschichte Luxemburgs und erklärt die Entwicklung der Stadt, von der ersten Besiedlung bis zur Unabhängigkeit des Landes 1839. Eine Multimedia-Installation am Eingang erzählt die Legende der Nymphe Melusina und verweist auf die sagenhaften Ursprünge der Stadt. Mit Hilfe von detailgenauen topographischen Modellen (im Maßstab 1:666) und Touchscreens kann die Stadtentwicklung nachvollzogen werden.

Das Panorama des Krautmarktes, ehemals das Stadtzentrum, versetzt den Besucher zurück ins 17. Jahrhundert.
Die beiden weiteren Ausstellungsebenen stellen mittels fünf ausgewählter themenbereiche die jüngere Geschichte der Stadt dar (Stadt und Macht, Stadt in Bewegung, Stadt und Umwelt, Stadt und Komfort, Stadt in Europa), und setzen dabei stets Geschichte und Gegenwart in Bezug zueinander.

Werke zeitgenössischer Künstler bereichern den Rundgang. So können Sie u.a. das Werk Swing von Su-Mei Tse bewundern. Zwei Ausstellungsräume (1. Etage, Räume 18 und 19) sind für Sonderschauen zu Themen aus den Sammlungen des Museums reserviert.
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