Region KasselMuseen für Lebensstationen
Weinbergstraße 25-2734117 Kassel
Tel. 0561-91893-0sekretariat@sepulkralmuseum.de
Di, Do-So 10-17 UhrMi 10-20 Uhr
www.sepulkralmuseum.dewww.einzigartige...sepulkralkultur/de.wikipedia.org..._Sepulkralkultur

Museum für Sepulkralkultur
„Nicht nur das Leben, auch der Tod hat seine Geschichte. Es ist eine Geschichte von Wahrnehmungen, Einstellungen, Bildern. In den Bildern vom Tod spiegeln sich Lebensdeutungen, in den Lebensdeutungen Lebensbilder.“(Joachim Drumm)
Dauerausstellung und Sonderausstellung
Das Museum konzentriert sich mit seiner Sammlung geografisch auf den mitteleuropäischen Raum und zeitlich auf die Epoche zwischen ausgehendem Mittelalter, der beginnenden Neuzeit und der Gegenwart. Inhaltlich wird historisches Totenbrauchtum in einer Dauerausstellung mit gegenwärtigen Entwicklungen in Beziehung gesetzt.
Mit der Dauerausstellung des Museums wird die kulturgeschichtliche Entwicklung im Umgang mit den sterben, bestatten, trauern und erinnern veranschaulicht. Dabei handelt es sich um Exponate sowohl der so genannten ‚Hochkultur‘ als auch der Alltagskultur, welche bewusst ein Nebeneinander finden. Die historischen Exponate werden kontrastiert mit Werken zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, die auf vielfältige Weise den Umgang mit Sterben und Tod zum Ausdruck bringen. Versucht die Dauerausstellung Bestattungs- und Trauerriten insgesamt abzuhandeln, widmen sich die zahlreichen Sonderausstellungen einzelnen Realien und Themen wie Vanitas-Stillleben, Haarbildern, Haarschmuck, Perlkränzen, Särgen, Trauerschmuck, Totenmasken und vielem mehr. Auch Produkte aus Kunsthandwerk, Kommunikation und Produktdesign, die sich des Themas des Abschiednehmens annehmen, werden in Einzelausstellungen vorgestellt.
Die Vermittlung der unterschiedlichsten Fragestellungen im Bereich der Sepulkralkultur und die kulturelle Bildung sind die Hauptaufgaben des Museums für Sepulkralkultur. Neben seiner Ausstellungstätigkeit organisiert es darum ein differenziertes Führungs- und Bildungsangebot für alle Besucherschichten. Ergänzt wird dieses durch ein breit gefächertes Veranstaltungsprogramm, bestehend aus Vorträgen und Tagungen, Lesungen und Konzerten, Workshops und Spiele für Kinder ab dem Vorschulalter. Bis zum Jahr 2012 zählt das Museum über 80 Sonderausstellungen und weit über 300 Veranstaltungen.
Beispiele aus den Sammlungen
Bildliche Darstellungen Kunst Volkskunst Handwerkskunst Kunsthandwerk Produktdesign Textilien Alltagsobjekte Realien Schmuck Grafik
Grafische Sammlung
Das Museum verfügt über eine umfangreiche grafische Sammlung vom 15. Jh. bis heute. Neben der künstlerischen Bedeutung bilden viele Blätter auch wichtiges kulturhistorisches Quellenmaterial.
Museumspädagogik
Das Museum für Sepulkralkultur bietet ein umfangreiches Bildungsprogramm für Kinder und Jugendliche an. Die zahlreichen Sonderausstellungen sind einzigartige außerschulische Lernorte. Für die Anforderungen des fächerübergreifenden Unterrichts aber auch schulischer Projekte wurden Programme entwickelt, die museumsspezifisch alltagsbezogene Fragestellungen nachgehen. Lehrer und Erzieher können an den Fortbildungen zu den Themen der Ausstellungen sowie zum Museum im Allgemeinen teilnehmen. Darüber hinaus können auch Pädagogische Tage bzw. Lehrerfortbildungmaßnahmen zu anderen Terminen mit eigenem Schwerpunkt gebucht werden. Der Tod macht auch vor der Schule nicht halt. Deshalb will das Museum für Sepulkralkultur auch zu den Kindern gehen: mit dem Museumskoffer„Vergissmeinnicht", einer mobilen Mitmachausstellung für Vorschul- und Grundschulkinder im Alter von 5-12 Jahren. Im Sinne von „hands on“ werden Kinder in spielerischer Weise an die Themen Sterben, Bestatten, Trauern und Gedenken herangeführt. Ängste sollen abgebaut, Hilfen zur Krisenbewältigung angeboten und wichtige soziale Kompetenzen wie Leidensfähigkeit und Empathie erlernt werden.
Stiftung Zentralinstitut
Das bereits 1979 gegründete Zentralinstitut für Sepulkralkultur ist der wissenschaftliche Zweig.
und Herausgeber der Kasseler Studien zur Sepulkralkultur und der Kasseler Manuskripte zur Sepulkralkultur sowie verantwortlich für die Herausgabe der Zeitschrift für Sepulkralkultur. Dem Zentralinstitut zugeordnet sind die wissenschaftliche Fachbibliothek, das Fotoarchiv und das Musikarchiv.
Bibliothek, Musik- und Fotoarchiv
Dem Museum ist eine Spezialbiliothek mit Monografien, Katalogen, Sonderdrucken und Kleinschriftum sowie ein Musik- und Fotoarchiv angegliedert. Die Bibliothek ist öffentlich zugänglich. Die Bestände von Bibliothek und Musikarchiv können online über WEB-OPAC recherchiert werden, der über die Homepage des Museums erreichbar ist.
Förderung
Das Museum für Sepulkralkultur in Kassel steht in der Trägerschaft der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V. (AFD), wurde aus öffentlichen Mitteln erbaut, wie auch die laufenden Kosten weitgehend aus öffentlichen Mitteln des Bundes, des Landes, der Stadt und der Kirchen bestritten werden. Das Museum für Sepulkralkultur ist Mitglied im Arbeitskreis selbständiger Kulturinstitute, Bonn (AsKI).
Webmuseen Service
Museum fehlt
Wenn Sie ein Museum nicht finden, kann es sein, daß wir noch keine Daten bekommen haben. Bitte lassen Sie uns an Ihrem Wissen teilhaben. Die Aufnahme erfolgt redaktionell und somit kostenfrei.
Ein Museum empfehlen >>
Partner von Webmuseen werden
Unseren Publikationspartnern (siehe Fußbereich) stellen wir umfangreiche Daten für deren jeweilige Projekte zur Verfügung. Anbieter museumsbezogener Dienstleistungen profitieren von unserer Marktkenntnis und Reichweite.
Ihr Projekt beschreiben >>
Webmuseen SocialMedia
Sie sind Kulturliebhaber? Unsere Kanäle stehen Ihnen offen, zum Mitlesen oder um Ihre Tipps und Nachrichten mit unserer Community zu teilen.


















