Museum Fischerhaus Wangen

Pfahlbau- und Fossilien-Funde der Höri

Seeweg 1
78337 Öhningen

07735-3922
info@museum-fischerhaus.de

www.museum-fischerhaus.de

Ende März bis Mitte Okt:
Di-Sa 11-17 Uhr
So+Ft 14-17 Uhr

Histo­ri­scher Spei­cher­bau von 1604, der vom alten Orts­kern ans See­ufer um­ge­setzt wurde. Archäo­lo­gi­sche und palä­onto­lo­gi­sche Funde von der Höri im Boden­see. Ver­stei­ne­run­gen aus den weithin be­kann­ten Öh­ninger Schichten.

Bild 1
Versteinerter Weißfisch
Pappelblatt
Pappelblatt (Populus latior). Das Blatt wurde vor 14 Mio. Jahren in den Kalkablagerungen eines Maarsees am Schienerberg eingebettet und blieb so bis heute erhalten.
Verkohlte Weizenkörner
Verkohlte Weizenkörner. Die Bewohner der Jungsteinzeit betrieben bereits eine kleine Landwirtschaft, die es ihnen ermöglichte, sesshaft zu bleiben.
Harpune
Harpune. Sie wurde aus Tierknochen hergestellt. Mit ihr wurden meist größere Fische harpuniert.
Museum Fischerhaus Wangen :: Archäologie
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Der historische Speicherbau von 1618, der vom alten Ortskern ans Seeufer umgesetzt und um ein Pfahlbauhaus erweitert wurde, zeigt archäologische und paläontologische Funde von der Höri im Bodensee.

Nach der Erstbeschreibung prähistorischer Relikte (Flachwasserfunde) 1856 ist Wangen heute Welterbestätte der „Pfahlbauten im Voralpenraum”. Gezeigt werden Gerätschaften aus Stein, Horn, Ton und Holz sowie Nahrungsmittel- und Textilreste, die sich wie der berühmte „Wangener Hut” über 6.000 Jahre lang im Seegrund erhalten haben.

In einer zweiten Abteilung werden Versteinerungen aus den weithin bekannten Öhninger Schichten eines Vulkan-Maares gezeigt, in denen sich die Süßwasser-Fauna und -Flora von vor 12 Millionen Jahren erhalten hat, darunter der Abdruck eines als „in der Sintflut ertrunkenen Armen Sünders” verkannten Riesensalamanders.

Fachvorträge zu Sonderausstellungen, Themen-Workshops für Kinder, Lesungen und
Kunstausstellungen gemäß Jahresprogramm runden das Angebot ab.