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Intern

Nationales Militärgeschichtliches Museum

Diekirch

MilitärmuseumDiekirch
Karte

10, rue Bamertal9208 Diekirch

Tel. (352)-808908info@mnhm.lu

tägl. 10-18 Uhr

www.mnhm.lutourisme.diekirc...musees/militaire

Nationales Militärgeschichtliches Museum

Musée national d´histoire militaire (Musée municipale)

“Im Dienste der Erinnerung, den Veteranen zur Ehre”!

In den vergangenen Jahren fanden in vielen Ländern würdige Gedenkfeiern statt und Kriegsveteranen, die während des 2. Weltkrieges an der Befreiung Europas beteiligt waren, wurden, oft zusammen mit ihren Familien, begrüßt und gewürdigt.
65 Jahre und mehr sind – gemessen an einem Menschenleben – eine sehr lange Zeit. Die meisten Wunden des 2. Weltkrieges sind mittlerweile verheilt. Aus ehemaligen Feinden wurden wieder Freunde, gute Nachbarn und Partner. Geblieben aber ist bei Allen, die Erinnerung! Bei zahlreichen Anlässen gab es bewegende Versöhnungen zwischen ehemaligen Kriegsgegnern – deutsche, amerikanische, britische, russische, französische, belgische, luxemburgische und andere Veteranen schlossen sich in die Arme und sandten so die Botschaft „NIE WIEDER!“ in die Welt.

Während all jener Gedenkfeiern erfuhren die jüngeren Nachkriegsgenerationen durch das Zusammentreffen mit Veteranen, aber auch durch Besuche von Museen, Gedenkstätten, Mahnmalen, ehemaligen Schlachtfeldern und Soldatenfriedhöfen viel über die Geschichte. Der Geist der kollektiven Erinnerung an gemeinsame, unselige Zeiten durch den Blick in die Geschichte, ist heute über das 60. Jubiläum des Kriegsendes hinweg stärker denn je. Es gilt, diesen Geist als Dienst am Frieden wach zu halten und zu fördern! Die Geschichte muss immer wieder erzählt und die damaligen Ereignisse der Jugend immer wieder vor Augen gehalten werden – damit sich die Geschichte nicht wiederholt.

Gerade dieser Aufgabe hat sich das Nationale Museum für Militärgeschichte in Diekirch, Luxemburg, gewidmet. Durch die ausgewogene, unparteiische und sachliche Darstellung eines, der entscheidendsten Kapitel der Geschichte des 2. Weltkrieges, der Ardennenschlacht im Winter 1944/45, trägt das Museum dazu bei dass die Fackel der gemeinsamen Erinnerung nicht erlischt. Es ist dies die Erinnerung an die schmerzliche Geschichte für Amerikaner, Deutsche, Briten, Belgier und Luxemburger! Eine Reihe lebensgroßer Dioramas, thematischer Ausstellungen, Sammlungen von Waffen, Uniformen, Fahrzeugen, militärischen Ausrüstungsgegenständen jeder Art, unzähliger Originalphotos, sowie zahlreicher persönlicher Gegenstände von Soldaten erzählen in anschaulicher Weise die Geschichte, die nie vergessen werden darf!

1982 gegründet von einer Handvoll ehrenamtlichen Geschichtsbegeisterten und Sammlern, hat sich das Museum wegen seiner Ausgewogenheit zwischenzeitlich bis weit über die Grenzen hinweg einen Namen in Sachen anschauliche Militärgeschichte gemacht. Es hat einen festen Stellenwert in der Erinnerung der damaligen Ereignisse erzielt.

Das Museum selbst zählt zu den größten Europas mit Schwerpunkt Ardennenschlacht. Seine Lage inmitten der Schlachtfelder von 1944/45 in den Luxemburger Ardennen, macht es weiterhin zu einem unüberbietbaren Anziehungspunkt für interessierte Besucher. Seine Internetseite www.mnhm.lu gibt einen ausgezeichneten Einblick in die Vielfalt und Fülle der Sammlungen des Museums, das über das ganze Jahr hinweg immer wieder von Familienangehörigen und Nachkommen von Kriegsveteranen gerne besucht wird. Die edukativen Ausstellungen finden großen Anklang bei ALLEN NATIONALITÄTEN wegen ihrer Unparteilichkeit, geschichtlichen Genauigkeit und ihrer Liebe zum Detail. Ein Abstecher lohnt sich und für einen Besuch sollte man unbedingt 2 Stunden einplanen! Weitere Abteilungen des Museums behandeln die Geschichte der Luxemburger Armee – dem kleinsten NATO Partner, Luxemburger „allierte Soldaten während des 1. und 2. Weltkrieges und Luxemburger UN Soldaten im Koreakrieg (1950-1953)

Ein Besuch des Nationalen Museums für Militärgeschichte in Diekirch, Luxemburg, kann bequem mit der Geländebegehung eines Abschnittes des ehemaligen Schlachtfeldes im luxemburgisch-deutschen Grenzgebiet (Faltblatt/Karte erhältlich im Museum) verbunden werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit eine Auswahl Kriegsdenkmäler, sowie den U.S. Militärfriedhof (wo auch General George S. Patton, jr. begraben liegt) und den deutschen Soldatenfriedhof nahe Luxemburg Stadt zu besichtigen. Gerade in den letzten Jahren erfreute sich diese empfohlene Kombination Museum-Geländebegehung, Gedenkstätten, Besuch der beiden Soldatenfriedhöfe und sogar einiger “Westwall Bunkerruinen” im nahe gelegenen deutschen Grenzgebiet zunehmender Beliebtheit, da dies im Verlaufe eines Tages möglich ist. Erweiterte, grenzüberschreitende Touren sind ebenfalls an einem Wochenende machbar.

Außerdem wird der Besucher vom Geschichtlichen her erfahren, dass die Ardennenoffensive nicht nur aus der Schlacht um Bastogne bestand (Bastogne hat besonders in Amerika kürzlich wieder neue Berühmtheit erlangt durch Steven Spielberg’s Film “Wir waren wie Brüder”(Band of brothers-Easy Company). Zeitlich gesehen, mussten die Angreifer zuerst durch den Norden Luxemburgs und die Ostkantone Belgiens, bevor sie den Rand von Bastogne erreichten. Viele Historiker sind sich heute darüber eins dass die Ardennenschlacht bereits in den zwei ersten Tage entschieden war und zwar auf dem nördlichen und südlichen Flügel, ohne aber den tapferen Einsatz und das Durchhaltevermögen jener amerikanischen Truppen die Bastogne verteidigten zu mindern. Zusätzlich mussten noch lange nach der Befreiung von Bastogne die Einheiten von General Pattons 3. Armee im Januar 1945 eine Ortschaft nach der anderen zurückerobern; und das geschah vorwiegend in den luxemburgischen Ardennen während tiefe Minustemperaturen herrschten.

Um interessierten Besuchern die Geschichte die man “fühlen und begehen kann” noch näher zu bringen, kann das Nationale Museum für Militärgeschichte Gruppenführungen und Kombinationstouren (siehe oben) in Zusammenarbeit mit ansässigen Reisebüros und Hotels zusammenstellen.

Zur besseren Planung eines Abstechers nach Diekirch, Luxemburg und der Einführung in jenes wichtige Kapitel Kriegsgeschichte, empfehlen wir einen Besuch unserer aufschlussreichen Internetseite (www.mnhm.lu) mit detaillierten Informationen über das Museum und den Geländerundgang, welcher durch klicken auf “Bulge trails” abrufbar sind.
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