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Mord im Moor?
Ein Tötungsdelikt vor 3000 Jahren
Mehrere Bewohner einer spätbronzezeitlichen Siedlung im südlichen Federseemoor starben an den Folgen äußerer Gewalteinwirkungen. Ihr Schicksal blieb bis heute weitgehend ungeklärt.
Mitte der 20er Jahre kam der ergreifende Fund bei Ausgrabungen wieder ans Tageslicht: Archäologen entdeckten am Rand der Siedlung die menschlichen Überreste von sechs Individuen - einer 50jährigen Frau, sowie mehreren Kindern im Alter zwischen 3 und 16 Jahren. Von den Kindern fanden sich allein die Schädel, allesamt ohne Unterkiefer und in regelmäßigen Abständen - unweit der Palisade - kreisförmig um die Siedlung verteilt.
80 Jahre später greifen Kriminologen, Gerichtsmediziner und Archäologen den Fall erneut auf: sie stellen die Frage nach den Opfern, ihrem Alter und Geschlecht, klären mit modernsten forensischen Methoden Ernährungs- und Lebensgewohnheiten und ermitteln Gesundheitszustand, Herkunft und Verwandtschaft der Getöteten. Tatort und Tatzeit werden erfasst, die Tatwaffen diskutiert und schließlich ein Täter-Opfer-Profil erstellt. War es Mord, ein feindlicher Überfall? Vielleicht auch nur häusliche Gewalt? Oder gar rituelle Handlungen im Rahmen eines uns unbekannten bronzezeitlichen Opferkultes?
Die Ausstellung führt durch eigens eingerichtete Büro- und Laboreinrichtungen, präsentiert Ermittlungs- und Verfahrensweisen moderner anthropologischer Forschung und gibt schließlich der Bronzezeit wieder ein Gesicht.
Mitte der 20er Jahre kam der ergreifende Fund bei Ausgrabungen wieder ans Tageslicht: Archäologen entdeckten am Rand der Siedlung die menschlichen Überreste von sechs Individuen - einer 50jährigen Frau, sowie mehreren Kindern im Alter zwischen 3 und 16 Jahren. Von den Kindern fanden sich allein die Schädel, allesamt ohne Unterkiefer und in regelmäßigen Abständen - unweit der Palisade - kreisförmig um die Siedlung verteilt.
80 Jahre später greifen Kriminologen, Gerichtsmediziner und Archäologen den Fall erneut auf: sie stellen die Frage nach den Opfern, ihrem Alter und Geschlecht, klären mit modernsten forensischen Methoden Ernährungs- und Lebensgewohnheiten und ermitteln Gesundheitszustand, Herkunft und Verwandtschaft der Getöteten. Tatort und Tatzeit werden erfasst, die Tatwaffen diskutiert und schließlich ein Täter-Opfer-Profil erstellt. War es Mord, ein feindlicher Überfall? Vielleicht auch nur häusliche Gewalt? Oder gar rituelle Handlungen im Rahmen eines uns unbekannten bronzezeitlichen Opferkultes?
Die Ausstellung führt durch eigens eingerichtete Büro- und Laboreinrichtungen, präsentiert Ermittlungs- und Verfahrensweisen moderner anthropologischer Forschung und gibt schließlich der Bronzezeit wieder ein Gesicht.
Ort der Ausstellung:
Federseemuseum, Bad BuchauSie sind noch nicht dabei?
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