Deutschordensmuseum

Mörike-Kabinett

im Deutschordensmuseum

Schloß 16
97980 Bad Mergentheim

07931-52212
info@deutschordensmuseum.de

April bis Okt:
Di-So+Ft 10.30-17 Uhr

Nov bis März:
Di-Sa 14-17 Uhr
So+Ft 10.30-17 Uhr

Doku­men­ta­tion und Ins­ze­nie­rung im Mörike-Kabi­nett des Deutsch­ordens­museums ent­wer­fen ein Bild des Schrift­stellers und seiner Um­ge­bung in dieser Zeit.

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Mörike-Kabinett :: Darstellende K.
  • Mini-Map mit Marker
„Lamentoso. Was esse mer heut?“ diese Frage beschäftigte Eduard Mörikes Schwester Klara ebenso wie viele Menschen heutzutage. Ihr berühmter Bruder jedoch hat solche alltäglichen Eindrücke der Aufzeichnung für wert befunden und sie feinsäuberlich in ein Haushaltungsbuch eingetragen. Das Buch kam 1904 ins Museum und spielt seit November 2004 die Hauptrolle in dem dort neu eingerichteten Mörike-Kabinett. Die illustrierenden Zeichnungen, die Mörike zu den kargen Ausgaben und Einnahmen gesellte, vermitteln sehr verschiedenartige Eindrücke vom damaligen Leben eines gerade bekannt werdenden Dichters. Eduard Mörike lebte von 1844 bis 1851 in Mergentheim. Er war seit kurzem als Pfarrer außer Diensten gestellt, konnte sich ganz dem Schreiben widmen und erklomm eine Stufe nach der anderen zur breiten Anerkennung. Dokumentation und Inszenierung im Mörike-Kabinett des Deutschordensmuseums entwerfen ein Bild des Schriftstellers und seiner Umgebung in dieser Zeit. Im Zentrum steht eine lebensgroße Figur eines sinnenden Dichters (vom Bildhauer Leo Wirth aus Laudenbach). „Devotionalien“, Autographen, kostbare Ausgaben und Erstausgaben seiner Werke sind zu sehen und es werden einige Versteinerungen, die Mörike im Steinbruch am Trillberg in Mergentheim gesammelt hatte, präsentiert. Eine Hörstation mit den Gedichten, die Mörike in der Mergentheimer Zeit verfaßt hat, ergänzt die Präsentation.