Magritte. Der Verrat der Bilder

Schirn Kunsthalle Frankfurt
10.2.-5.6.2017

Römerberg
60311 Frankfurt/Main

www.schirn.de
www.schirn.de/ausstel...der_verrat_der_bilder

Di, Fr-So 10-19 Uhr
Mi-Do 10-22 Uhr

Die Aus­stel­lung be­leuc­­tet Ma­grit­tes zen­trale Bild­for­meln, die sich mit der Mytho­lo­gie der Er­fin­dung und Defi­ni­tion der Male­rei be­fas­sen. Seine intel­lek­tu­elle Neugier führte den Maler zu einem be­mer­kens­wer­ten Schaf­fen.

Bild
Magritte. Der Verrat der Bilder :: Ausstellung
  • Mini-Map mit Marker
Für seine außer­ge­wöhn­li­chen künst­le­ri­schen Stra­te­gien suchte der belgi­sche Surrea­list Magritte (1898-1967) die Nähe zur Philo­so­phie, die ihm die Argu­mente für den komple­xen Charak­ter seiner Bilder lieferte.

So suchte der Künst­ler den engen Austausch mit Heideg­ger-Spezia­lis­ten ebenso wie mit dem großen Michel Foucault. Dieser Dialog zeugt von Magrit­tes stän­di­ger Beschäf­ti­gung mit Fragen zu Ähnlich­keit und Realis­mus.

Die Ausstel­lung beleuch­tet Magrit­tes zentrale Bild­for­meln, die sich mit der Mytho­lo­gie der Erfin­dung und Defi­ni­tion der Male­rei befas­sen. Seine intel­lek­tu­elle Neugier führte den Maler zu einem bemer­kens­wer­ten Schaf­fen, zu einer Verfrem­dung der Welt, die auf einzig­ar­tige Weise akku­rate, meis­ter­hafte Male­rei mit konzep­tu­el­lem Denken verbin­det. All das bezeugt Magrit­tes Argwohn gegen­über simplen Antwor­ten und einem simplen Realis­mus.