Luxus pur. Lack aus Ostasien

Museum für Kunst und Gewerbe
28.2.-26.5.2019

Steintorplatz
20099 Hamburg

www.mkg-hamburg.de

Di-Mi, Fr-So 10-18 Uhr
Do 10-21 Uhr

Brillan­tes Schwarz, inten­sives Rot, schim­mern­des Gold und geheim­nis­volles Perl­mutt domi­nieren die Lack­waren, die in China, Korea und Japan alle Lebens­bereiche der gesell­schaft­lichen Elite wie Essen, Schreiben, Reisen, Musik, Schmuck und Tee­kultur berei­chern.

Bild
Luxus pur. Lack aus Ostasien :: Ausstellung
  • Mini-Map
Brillantes Schwarz, intensives Rot, schimmerndes Gold und geheimnisvolles Perlmutt dominieren die Lackwaren, die in China, Korea und Japan alle Lebensbereiche der gesellschaftlichen Elite wie Essen, Schreiben, Reisen, Musik, Schmuck und Teekultur bereichern. Seit dem späten 16. Jahrhundert wurden Lackwaren auch an den europäischen Höfen bewundert, gesammelt und imitiert.

Was alle Objekte vereint ist das Material Lack. Der milchige Saft, der aus dem Lackbaum (lat. Toxicodendron verniciflua) gewonnen wird, ist giftig und verätzt die Haut. Erst durch die Verarbeitung wird aus ihm eine glasklare, glänzende Oberflächenversiegelung, die Hitze und Feuchtigkeit gleichermaßen standhält. Über Jahrhunderte ließ sich der pflanzliche Lack nur mit bestimmten Pigmenten einfärben, weshalb noch immer die Farben Schwarz, Rot, Gold und Perlmutt
die Ästhetik der ostasiatischen Lacke dominieren. Ein hochwertiger Lack besteht durchschnittlich aus 30 einzelnen Lackschichten.

Ergänzt werden die vormodernen Stücke aus Ostasien um historische europäische Positionen, die Wechselwirkungen zwischen europäischem und japanischem Kunsthandwerk vor Augen führen.