Lust der Täuschung

Von antiker Kunst bis zur Virtual Reality

Kunsthalle München
17.8.2018-13.1.2019

Theatinerstraße 8
80333 München

www.kunsthalle-muc.de

tägl. 10-20 Uhr

Auf unser Auge allein ist kein Ver­lass. Die Aus­stel­lung faßt über vier Jahr­tau­sende Augen­täuschung zu einem auf­regend in­sze­nierten Kunst­erlebnis zu­sammen.

Bild 1
Hans Peter Reuter, Kachelraum ohne Ding Nr. 110, 1976, Öl/Leinwand/Sperrholz
Livia Marin
Livia Marin, Nomad Patterns, 2018, Keramik, Leihgabe der Künstlerin
Bild 3
Lust der Täuschung :: Ausstellung
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Auf unser Auge allein ist kein Verlass. Die digitale Bildbearbeitung ist mittlerweile so perfekt, dass genaues Hinsehen nicht ausreicht, um wissen zu können, womit wir es zu tun haben: Fakt oder Fiktion.

Das ist aber kein neues Phänomen: Optische Täuschungen, Illusionen, visuelle Tricksereien und Fälschungen gab es schon immer – besonders in der Kunst. Seit der Antike spielen Künstler mit unserer Wahrnehmung und beweisen ein ums andere Mal, wie einfach wir zu täuschen sind. Mit Beispielen aus Malerei, Skulptur, Video, Architektur, Design, Mode und interaktiver Virtual-Reality-Kunst bietet die Ausstellung einen höchst unterhaltsamen Parcours durch die (Kunst-)Geschichte von Schein und Illusion.

Die Ausstellung faßt über vier Jahrtausende Augentäuschung zu einem aufregend inszenierten Kunsterlebnis zusammen – in jedem Raum warten neue Überraschungen. Dabei gilt es, sowohl unbekanntere Künstler zu entdecken als auch Werke großer Meister der Kunst- und Designgeschichte zu bestaunen. Allesamt verunsichern sie auf amüsante Weise unsere gewohnte Sicht auf die Welt.