Ludwig Richter. Schöne heile Welt

Museum Georg Schäfer
20.10.2019-19.1.2020

Brückenstraße 20
97421 Schweinfurt

www.museumgeorgschaefer.de

Mi-So+Ft 10-17 Uhr
Di 10-20 Uhr

Man nannte ihn den zeich­nen­den Poeten, der das An­mutige, das Schöne und die harmo­nische Linie liebte. Seine Bilder sind oft von kind­licher Naivi­tät geprägt, von hellen, leuch­ten­den Farben, von liebe­voll ausge­führten Details, von Phan­tasie.

Am Brunnen
Ludwig Richter, Am Brunnen, 1868, Sepia und Aquarellfarben über Bleistift
Bild 2
Ludwig Richter, Waldbrunnen bei Ariccia, 1831, Öl auf Leinwand
Leon Pohle
Leon Pohle, Bildnis des Malers Ludwig Richter, 1880, Öl auf Leinwand
Ludwig Richter. Schöne heile Welt :: Ausstellung
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Generationen wuchsen mit den Bildern Ludwig Richters auf, blätterten durch die beliebten Richter-Alben und sahen die deutschen Märchen und Sagen mit seinen Augen. Richter galt bereits zu Lebzeiten als Legende. Man nannte ihn den zeichnenden Poeten, der das Anmutige, das Schöne und die harmonische Linie liebte. Seine Bilder sind oft von kindlicher Naivität geprägt, von hellen, leuchtenden Farben, von liebevoll ausgeführten Details, Phantasie und einer auf den ersten Blick verständlichen Bildsprache.

Im Laufe der letzten Jahrzehnte verlor er jedoch wahrnehmbar an Bekanntheit. Vom personifizierten deutschen Kulturgut wurde er zu einem Künstler, mit dem heute außerhalb der Museen fast nur noch die ältere Generation etwas anzufangen weiß. Auf den ersten Blick scheinen Richters Persönlichkeit und Werk in Vielem konträr zu heute vorherrschenden Ansichten über Kunst und Künstler: seine stillen Winkel idealen Glücks, seine Bilder, die Wohlgefühl und Schönheit vermitteln möchten, die ein religiöses Weltbild vertreten, dazu das Niedliche, Kleinbürgerliche und Liebenswerte.