Lotte Laserstein

Städel Museum
19.9.2018-17.3.2019

Schaumainkai 63
60596 Frankfurt/Main

www.staedelmuseum.de
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Di-Mi, Sa-So 10-18 Uhr
Do-Fr 10-21 Uhr

Durch sen­sibel ge­sta­ltete Por­träts ihrer Zeit­ge­nossen machte sich die Berliner Malerin Lotte Laser­stein in den späten Jahren der Wei­marer Repu­blik einen Namen.

Bild
Lotte Laserstein, Russisches Mädchen mit Puderdose, 1928
Lotte Laserstein :: Ausstellung
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Durch sensibel gestaltete Porträts ihrer Zeitgenossen machte sich die Berliner Malerin Lotte Laserstein (1898–1993) in den späten Jahren der Weimarer Republik einen Namen. Erfolgreich beteiligte sie sich an zahlreichen Ausstellungen und Wettbewerben. Ihre Kritiker fanden hymnische Worte für sie, bezeichneten sie als „leidenschaftliche Malernatur“ und bestätigten ihr „ein Können von beachtlichem Ausmaß”.

Nach der frühen Anerkennung endete ihre Karriere jedoch schlagartig: Die politischen Bedingungen im Nationalsozialismus schlossen die Malerin mit jüdischem Hintergrund zunehmend aus dem öffentlichen Kulturbetrieb aus. 1937 musste sie Deutschland verlassen. Abgeschnitten von der internationalen Kunstszene geriet ihr Werk weitgehend aus der öffentlichen Wahrnehmung.

Heute gehört Lasersteins Œuvre zu den großen Wiederentdeckungen der letzten Jahre.