Lost & Found

Archäologie in Südtirol vor 1919

Südtiroler Archäologiemuseum
2.4.-17.11.2019

Museumstraße 43
39100 Bozen

www.iceman.it

Jan bis Juni, Sept bis Nov:
Di-So+Ft 10-18 Uhr

Juli bis Aug, Dez:
tägl. 10-18 Uhr

Die Anfänge der Archäo­logie in Süd­tirol liegen in der Zeit vor 1919. Viele Funde aus dieser Zeit be­finden sich heute weit ver­streut. Die Kura­toren haben beson­dere Stücke aufge­spürt und prä­sen­tieren sie zum ersten Mal in ihrer „alten Heimat” Südtirol.

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Lost & Found :: Ausstellung
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Die Anfänge der Archäologie in Südtirol liegen in der Zeit vor 1919, damals war das heutige Südtirol noch Teil des Habsburgerreichs Österreich-Ungarns. Die Ausstellung beleuchtet spannende Funde aus dieser Anfangszeit der Archäologie, untersucht die ersten Grabungen und erzählt von frühen Museumsgründungen. Dabei kommen die Pioniere und Protagonisten dieser Anfangszeit – Forscher und engagierte Laien – zur Sprache. Ihnen gemeinsam war die Begeisterung für die Landesgeschichte und den Schutz lokaler Kulturgüter.

Nach dem Ersten Weltkrieg, vor 100 Jahren, wurde der Vertrag von Saint-Germain unterzeichnet, damit ging das heutige Südtirol an Italien über. Dieser politische Umbruch wirkte sich auch auf die Archäologie aus, die Zuständigkeiten der Denkmalbehörden änderten sich, Funde mussten restituiert werden, Museen orientierten sich neu.

Viele Funde aus dieser Zeit gelangten in den globalen Kunsthandel und befinden sich heute weit verstreut in Museen und privaten Sammlungen. Für die Sonderausstellung haben die Kuratoren besondere Stücke aufgespürt, die vor 1919 entdeckt wurden, und präsentieren sie zum ersten Mal in ihrer „alten Heimat” Südtirol.