Liesl Karlstadt. Schwere Jahre 1935-1945

Valentin-Karlstadt-Musäum
bis 24.10.2019

Tal 50
80331 München

www.valentin-musaeum.de

Mo-Di, Do 11.01-17.29 Uhr
Fr-Sa 11.01-17.59 Uhr
So 10.01-17.59 Uhr

Am 6. April 1935 ver­suchte Liesl Karl­stadt sich das Leben zu nehmen. Ihre Ver­zweif­lung spiegelt sich in den Briefen aus der Zeit. 1941 und 1943 erholte sie sich im Gebirge. Bei den Gebirgs­jägern auf der Ehr­walder Alm tat sie als ein­ziger weib­licher „Muli­treiber” in Uni­form Dienst.

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Liesl Karlstadt. Schwere Jahre 1935-1945 :: Ausstellung
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Am 6. April 1935 versuchte Liesl Karlstadt sich das Leben zu nehmen. Es folgten schwere Jahre, geprägt von langen Aufenthalten in Kliniken und Rehabilitation, von Gehversuchen und Rückschlägen. Ihre Verzweiflung spiegelt sich in den Briefen aus der Zeit. Valentin konnte sie oft nicht mehr ertragen, aber auch nicht aufgeben.

Nach einem erneuten Zusammenbruch im April 1939 und einer darauffolgenden schweren und langwierigen Erkrankung, begann sie sich von ihm zu lösen. 1941 und 1943 erholte sie sich im Gebirge. Bei den Gebirgsjägern auf der Ehrwalder Alm tat sie als einziger weiblicher „Mulitreiber” in Uniform Dienst. In der Gemeinschaft mit den Soldaten und im Einklang mit den geliebten Bergen, erholte sie sich von den Strapazen. Das Kriegsende erlebte sie in München.