La luce alpina

Kunstmuseum St. Gallen
28.9.-1.12.2019

Museumsstrasse 32
9000 St. Gallen

www.kunstmuseumsg.ch

Di-So+Ft 10-17 Uhr
Mi 10-20 Uhr

Durch seine heraus­ragen­de Stel­lung im italie­ni­schen Divi­sio­nismo gilt Gio­vanni Sega­ntini als wich­tiger Erneu­erer der Male­rei, dem es gelingt, die Bünd­ner Berg­welt in alle­go­ri­sche Bild­visio­nen von strah­lender Leucht­kraft zu bannen. Seine ein­fachen länd­lichen Figuren sind einge­bettet in den ewigen Zyklus der Jahres­zeiten, von Geburt, Sein und Tod.

Bild
La luce alpina :: Ausstellung
  • Mini-Map
Giovanni Segantini (1858-1899) gehört zu den Hauptvertretern des europäischen Symbolismus des Fin de Siècle. In seinen Gemälden entwarf er das Bild eines Daseins in harmonischem Einklang mit der Natur. Sein Werk war in den Kunstmetropolen Paris, Wien und Berlin des späten 19. Jahrhunderts hoch geschätzt.

Durch seine herausragende Stellung im italienischen Divisionismo gilt Segantini als wichtiger Erneuerer der Malerei, dem es gelingt, die minuziös erfaßte Bündner Bergwelt in allegorische Bildvisionen von strahlender Leuchtkraft zu bannen. Seine einfachen ländlichen Figuren sind eingebettet in den ewigen Zyklus der Jahreszeiten, von Geburt, Sein und Tod.

Was an Inhalt und Form seines Werks für fünf international tätige Kunstschaffende heute noch oder wieder Bedeutung hat, ist das Thema der Ausstellung: spezifische Beiträge von Dove Allouche (*1972), Siegrun Appelt (*1965), Philippe Rahm (*1967), Patrick Rohner (*1959) und Not Vital (*1948) machen die Wahrnehmung des Berges und des Naturerlebnisses aus dem Blickwinkel der Jetztzeit sichtbar und beleuchten damit die Aktualität von Segantinis Schaffen.