Kriegszeit im Nationalmuseum

1914-1918

Germanisches Nationalmuseum
24.11.2016-26.11.2017

Kartäusergasse 1
90402 Nürnberg

www.gnm.de
www.gnm.de/ausstellun...hau/erster-weltkrieg/

Di, Do-So+Ft 10-18 Uhr
Mi 10-21 Uhr

In Er­inne­rung an den Ersten Welt­krieg begibt sich das Ger­ma­ni­sche Natio­nal­museum auf Spuren­suche nach seiner eige­nen Ver­gangen­heit. Welche kultur­ge­schicht­lichen Zeug­nisse aus der Zeit bewahrt das Museum im eige­nen Be­stand?

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Kriegszeit im Nationalmuseum :: Ausstellung
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In Erinnerung an den Ersten Weltkrieg begibt sich das Germanische Nationalmuseum auf Spurensuche nach seiner eigenen Vergangenheit. Trotz der Kriegswirren gab es aktive Sammelbemühungen der „Anstalt, die ganz auf die vaterländische Gesinnung des deutschen Volkes gegründet” war.

Welche kulturgeschichtlichen Zeugnisse aus der Zeit bewahrt das Museum im eigenen Bestand? Plakate, Dokumente, Anschläge, Lebensmittelkarten etc., die das Museum als eine von insgesamt 217 deutschen Kriegssammlungen zusammentrug, werden erstmals gezeigt.

Neben diesen unmittelbar im Ersten Weltkrieg erworbenen Objekten wurden diese Bestände über mehr als 100 Jahre um weitere Sachzeugnisse aus der Zeit ergänzt. Diese verlassen nun vielfach erstmals für die Ausstellung die Depots.

Außer der Museumsgeschichte vermittelt die Ausstellung anhand ausgewählter Exponate, zeitgenössische Perspektiven verschiedener Akteure und Rezipienten auf das zehn Millionen Tote kostende Ereignis. Die Sicht des Künstlers veranschaulicht zum Beispiel das Gemälde „Der Trinker” von Ernst Ludwig Kirchner. Andere Dokumente oder Objekte wie Hurra-Porzellane, Postkarten, Fotoalben werden stellvertretend dem Soldaten, dem Zivilisten, dem Patrioten, dem Feind und dem Kind zugeordnet, wodurch nicht zuletzt – fragmentarisch – mentale Dispositionen aufgedeckt werden.