Kloster und Schloß Salem


88682 Salem

07553-91653-36
schloss@salem.de

www.salem.de

Ende März bis Anfang Nov:
Mo-Sa 9.30-18 Uhr
So+Ft 10.30-18 Uhr

Übrige Zeit (nur Klostermuseum):
Sa-So+Ft 11-16 Uhr

Ge­schich­te, Kunst und Archi­tek­tur aus 7 Jahr­hun­der­ten. Kloster­museum, baro­cker Mar­stall, Küferei­museum mit Torkel, Bren­nerei­museum, histo­rische Schmiede, Feuer­wehr­museum, Kunst­hand­werker und Ate­liers, Hof­garten mit Laby­rin­then und Aben­teuer­spiel­platz.

Bild 1
Formengarten
Marstall-Museum
Marstall-Museum
Torkel
Historischer Torkel
Brennerei
Brennereimuseum
Spritzenwagen
Feuerwehrmuseum: Spritzenwagen aus dem 18. Jahrhundert
Kloster und Schloß Salem :: Territorial
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Schloss Salem liegt eingebettet in die malerische Landschaft des Linzgaus. Einst war Salem das bedeutendste Zisterzienserkloster Süddeutschlands, bis es im Zuge der Säkularisation Schloss der Markgrafen von Baden wurde. Seit 2009 gehört es zur Familie der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg.

Salem ist zudem Wohnsitz und Weingut der Markgrafen von Baden und beherbergt ein renommiertes Internat. Alles begann, als sich im Jahre 1134 die Zisterzienser hier niederließen: Die Schaffenskraft der Mönche hat die gesamte Region geprägt – davon zeugen heute noch die Weinberge, Obstgärten und Klosterteiche. Durch effizientes Wirtschaften und eine von Arbeit und Gebet bestimmte Lebensweise entstand eine Anlage von gewaltigen Ausmaßen.

Die prachtvolle Architektur und Ausstattung zeugen von Reichtum und Kunstverständnis. Hier wird Kulturgeschichte aus über 700 Jahren lebendig. In fachkundigen Führungen können sich die Besucher auf die Spuren der "weißen" Mönche begeben und dabei erfahren wie diese einst lebten, wo sie beteten, was sie arbeiteten und vieles mehr.

Zusätzliche Highlights bietet das neue Klostermuseum, es präsentiert „Meisterwerke der Reichsabtei“ und führt den Besucher chronologisch vom Hochmittelalter bis zum Spätbarock durch die wechselvolle Kunst- und Baugeschichte der Zisterzienserabtei.

Im prächtigen barocken Marstall waren die Pferde des Abtes und seiner Gäste untergebracht. Die für einen Pferdestall ganz außergewöhnliche Pracht zeigt sich in den beiden Innenräumen. Erhalten sind die mit Schnitzerei reich verzierten Pferdeboxen, die Wände zieren Malereien mit Pferdedarstellungen, Heiligenbildern (Hll. Martin und Georg) sowie antike Götterfiguren. Auf den Gesimsen stehen farbig gefasste Holzskulpturen von Joseph Anton Feuchtmayer.

Im ehemaligen Wirtschaftsgebäude der Renaissancezeit, dem Oberen Langbau, ist das Küfereimuseum mit einem der beiden Salemer Torkel, einer Weinpresse, zu besichtigen. Wie die Jahreszahl auf dem über 11 Meter langen Torkelbaum aus Eichenholz ausweist, stammt der Torkel aus dem Jahr 1706. Bis in die 1920er-Jahre wurde er zum Traubenpressen eingesetzt. Im Brennereimuseum geht es um Brennvorgänge und Brennanlagen und die Verarbeitung von Obst zu Edelbränden und Branntwein von der Klosterzeit bis heute. Und im neu eingerichteten Feuerwehrmuseum wird Feuerwehrgeschichte aus über drei Jahrhunderten lebendig.