Klein - kleiner - Kleinstwagen

Unterwegs auf drei und vier Rädern in den 1950ern und 1960ern

Dornier Museum Friedrichshafen
14.12.2018-30.4.2019

Claude-Dornier-Platz 1
88046 Friedrichshafen

www.dorniermuseum.de

Mai bis Okt:
tägl. 9-17 Uhr

Nov bis April:
Di-So 10-17 Uhr

Isetta, Goggo, Kabinen­roller und Co. galten in den Nach­kriegs­jahren als wetter­sichere Alter­native zum Motor­rad. Sie waren in Steuer und Ver­brauch aus­ge­sprochen günstig, und 10 PS mit rund 80 km/h Spitzen­ge­schwindig­keit reich­ten damals allemal.

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Klein - kleiner - Kleinstwagen :: Ausstellung
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Isetta, Goggo, Kabinenroller und Co. galten in den Nachkriegsjahren als erschwingliche Autos für jedermann. Der innovative Dornier Delta wies damals schon den Weg zum kompakten Stadt-Auto unserer Zeit.

Die Kleinstwagen genügten durchaus den Bedürfnissen jener Zeit: Man arbeitete sechs Tage die Woche, ging meist mit der Straßenbahn, dem Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit; Pendler in unserem heutigen Sinne gab es noch nicht. Der eigene Kleinstwagen als Einkaufs-Mobil oder für Wochenendausflüge galt als wettersichere Alternative zum Motorrad, dessen Technologie sie vor allem bei den Motoren übernahmen. Zudem waren sie in Steuer und Verbrauch ausgesprochen günstig und 10 PS mit rund 80 km/h Spitzengeschwindigkeit reichten auf den damaligen Straßen allemal.

Mit der BMW Isetta und dem Messerschmitt Kabinenroller zeigt das Dornier Museum die erfolgreichsten Kleinwagen-Modelle mit Einstiegen durch Fronttüre oder Klappdach. Die Heinkel Kabine bot immerhin Platz für eine vierköpfige Familie. Das seltene Bond Minicar aus England wirkt wie ein dreirädriger Sportwagen und mit dem Nouva 500 brachte Fiat den Ur-Cinquecento auf den Markt. Auch der NSU Prinz und das Goggomobil wiesen schon den Weg zu den Kleinwagen der 1960er-Jahre.