kinOptikum Gaspoltshofen

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Ent­wick­lungs­ge­schich­te der Film­vor­füh­rung und des Kinos, vom älte­sten Pro­jektor der Aus­stel­lung Bau­jahr 1899 über Ton­film und Cinema­scope bis hin zu Schmal­film, Video und Digi­tali­sierung.

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kinOptikum Gaspoltshofen :: Darstellende K.
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Der älteste Projektor der Ausstellung wurde 1899 in Frankreich hergestellt: Carl Friedrich Lifka bereiste damit von 1899 bis 1909 Österreich-Ungarn, ehe er sich in Linz niederließ. Der Projektor ist als einer von ganz wenigen weltweit noch funktionstüchtig.

Trotz oder vielleicht gerade wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage in der Zwischenkriegszeit erlebte das Kino eine große Zeit, aus der uns noch heute Darsteller wie Charly Chaplin oder Buster Keaton bekannt sind. In den 1920ern gelang es, Bild und Ton synchron abzuspielen. Damit änderte sich mehr, als man vermuten würde: Der zuvor internationale Film war nun an die Sprache gebunden.

Die Nachkriegszeit forderte technische Neuerungen. Vorführkabinen mit zwei Projektoren für unterbrechungsfreien Filmgenuss, breitere Bilder und Stereoton, später Dolby-Surround-Ton begeistern das Publikum. All diese Entwicklungen lassen sich im kinOptikum anhand zahlreicher Exponate nachvollziehen.

Parallel dazu wird die Entwicklung im Bereich Schmalfilm und Video dargestellt. Der vorläufig letzte Schritt ist die Digitalisierung des Kinos.