Ker-Xavier Roussel

L’après–midi d’un faune

Kunstmuseum
19.11.2016-2.4.2017

Museumstrasse 52
8402 Winterthur

www.kmw.ch

Di 10-20 Uhr
Mi-So 10-17 Uhr
Mo geschlossen

Der vom Dichter Sté­pha­ne Mal­lar­mé ent­lehn­te Titel spielt auf die Atmo­sphäre von Rous­sels Werken an, die tag­traum­artige Stim­mung seiner Land­schaf­ten, in denen Faune und Nym­phen ihr Wesen treiben.

Bild
Ker-Xavier Roussel, Orphée déchiré par les Ménades, 1944
Ker-Xavier Roussel :: Ausstellung
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Im März 1916 beauftragten die Brüder Hans und Werner Reinhart den französischen Maler Ker-Xavier Roussel (1867-1944) mit Wandbildern für das Treppenhaus im neuen Kunstmuseum. Damit begann die langwierige Entstehungsgeschichte dieser Gemälde. Zwar lieferte der Künstler sogleich Entwürfe, die gutgeheissen wurden, doch dann folgten sich verschiedene Fassungen und immer neue Überarbeitungen der Bilder. Nach einer länger dauernden Pause brachte der Künstler die Arbeit erst 1926 zum Abschluss.

Zum Abschluss des Jubiläumsjahrs ehrt eine Ausstellung den Schöpfer dieser dekorativen Malereien, die dem Aufgang zu den Museumsräumen sein Gepräge geben. Sie präsentiert einerseits eine Reihe von Entwürfen und Oelstudien zu den Winterthurer Bildern, andererseits Zeichnungen und Pastelle, die Roussels lebenslange Faszination durch arkadische Themen veranschaulichen. Im Unterschied zu Bonnard und Vuillard wandte er sich nicht Motiven aus seiner näheren Umgebung zu, sondern liess die klassische Welt der französischen Malerei wieder aufleben.

Der vom Dichter Stéphane Mallarmé entlehnte Titel spielt auf die Atmosphäre von Roussels Werken an, die tagtraumartige Stimmung seiner Landschaften, in denen Faune und Nymphen ihr Wesen treiben.