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Maler-/BildhauermuseumKöln
Karte

Neumarkt 18-2450667 Köln

Tel. 0221-227-2899/-26museum@kollwitz.de

Di-Fr 10-18 UhrSa-So+Ft 11-18 Uhr

www.kollwitz.de

Käthe Kollwitz Museum

Das Käthe Kollwitz Museum Köln wurde am 22. April 1985, dem 40. Todestag der Künstlerin, als erstes Kollwitz Museum überhaupt gegründet. Träger ist die Kreissparkasse Köln, die 1983 mit dem Erwerb eines Konvoluts den Grundstock für die heute weltweit größte Kollwitz-Sammlung legte. Von Anfang an war der Anspruch des Trägers, die Sammlung stetig zu erweitern, der wissenschaftlichen Bearbeitung zugänglich zu machen und öffentlich zu prä-sentieren.
Seit 1989 befindet sich das Museum in einem von dem Kölner Architekten Hans Schilling ent-worfenen Domizil im Obergeschoss der Neumarkt Passage, wo auf 1.000 qm Ausstellungsflä-che eine optimale Präsentation nach modernen konservatorischen Gesichtspunkten gewährleistet ist. Der Bestand des Museums umfasst inzwischen – nach 25 Jahren Sammeltätigkeit – neben dem kompletten plastischen Werk an die 300 Zeichnungen und über 500 druckgraphische Blätter sowie alle Plakate der Künstlerin.

Sonderausstellungen

Außer der ständigen Präsentation seiner Sammlung zeigt das Museum auch zahlreiche Son-derausstellungen, die im Zusammenhang mit dem Werk von Käthe Kollwitz stehen, etwa zu den Künstlern Toulouse-Lautrec, Barlach, Modersohn-Becker, Picasso, Dix, Daumier, Henry Moore oder zu zeitgenössischen Künstlern.

Weitere Ausstellungen stehen in thematischem oder historischem Bezug zur Künstlerin oder stellen künstlerische Techniken in den Mittelpunkt.

Insgesamt wurden seit 1985 weit über 60 Sonderausstellungen gezeigt. Im Rahmenprogramm finden regelmäßig Lesungen, Konzerte, Vorträge und Filmvorführungen statt. Ferner bietet das Museum ein breites Spektrum an museumspädagogischen Aktivitäten.

Die Forschung

Das Kölner Kollwitz Museum sieht seinen Auftrag auch darin, einen neuen Zugang zum Werk von Käthe Kollwitz zu eröffnen und seinen hohen künstlerischen Gehalt zu verdeutlichen. Ein besonderes Augenmerk wird daher auf die wissenschaftliche Erforschung und Dokumentation ihres Werkes gelegt, für die die Kreissparkasse Köln Gelder bereitstellt und die mit der systematischen Erweiterung des Museumsbestands einhergeht. Grundlage hierfür sind eine gut ausgestattete Bibliothek, Photothek und ein Forschungsarchiv. Im Jahre 2002 erschien das umfangreiche zweibändige Werkverzeichnis der Druckgraphik. Außerdem wird das Museum in naher Zukunft die Werkverzeichnisse der Plastiken und Zeichnungen herausgeben.
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