Julian Rosefeld. Manifesto

Staatsgalerie Stuttgart
16.12.2016-14.5.2017

Konrad-Adenauer-Straße 30-32
70173 Stuttgart

www.staatsgalerie.de

Di-Mi, Fr-So 10-18 Uhr
Do 10-20 Uhr

Rose­feldts 13teilige Film­instal­la­tion ist den Künstler­mani­festen des 20. Jahr­hun­derts von Dada, Fluxus, Pop Art, Konzept­kunst bis Dogma 95 ge­wid­met und fragt nach der Rolle der Kunst in der Moderne.

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Julian Rosefeldt, Manifesto, 2015, Staatsgalerie Stuttgart
Julian Rosefeld. Manifesto :: Ausstellung
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Rosefeldts 13teilige Filminstallation ist den Künstlermanifesten des 20. Jahrhunderts von Dada, Fluxus, Pop Art, Konzeptkunst bis Dogma 95 gewidmet und fragt nach der Rolle der Kunst in der Moderne. Durch Kürzung und Kombination dieser historischen Schriften entstanden poetische Textcollagen, die von der Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett in 13 verschiedenen Rollen gesprochen und verkörpert werden.

Ob als Choreographin eines Tanzensembles, Grundschullehrerin, Trauerrednerin, Fabrikarbeiterin, Börsenmaklerin oder als obdachloser Mann, immer holen diese Charaktere die historischen Manifeste in die heutige Alltagswelt. Die Formulierungen und Forderungen behaupten sich in ihren neuen Umgebungen und erweisen sich als überraschend aktuell.

Die Radikalität der Texte, Rosefeldts Bildwelten und Blanchetts Wandlungsfähigkeit verdichten sich in Manifesto zu einem orchestralen Zusammenklang von überwältigender Schönheit und Brisanz.

MANIFESTO ist eine gemeinsame Produktion des Australian Centre for the Moving Image Melbourne, der Art Gallery of New South Wales Sydney, der Nationalgalerie - Staatliche Museen zu Berlin und dem Sprengel Museum Hannover. Das Projekt wurde von der Ruhrtriennale und der Burger Collection Hongkong koproduziert. Es entstand dank der großzügigen Unterstützung des Medienboards Berlin-Brandenburg und in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk.